1. FC Heidenheim kämpft trotz Tabellenende um das Bundesliga-Wunder
Sandro Gute"Bis zum letzten Tag" - Heidenheim gibt nicht auf - 1. FC Heidenheim kämpft trotz Tabellenende um das Bundesliga-Wunder
1. FC Heidenheim liegt am Tabellenende der Bundesliga – doch der Abstieg wird nicht hingenommen
Mit 20 Spielen in der Saison 2025/2026 hat der 1. FC Heidenheim erst drei Siege, vier Unentschieden und 13 Niederlagen vorzuweisen. Trotz der misslichen Lage betonen die Spieler, dass sie weiterhin an den Klassenerhalt glauben.
Die Bilanz der Mannschaft zeigt eine harte Spielzeit: Mit einer Tordifferenz von –28 haben sie die schlechteste Abwehr der Liga. Um mit den Konkurrenten gleichzuziehen, müssten sie nicht nur Punkte aufholen, sondern wegen des schlechteren Torverhältnisses sogar einen Zähler mehr erzielen. Aktuell trennt sie ein Sechs-Punkte-Abstand vom Relegationsplatz – doch um diesen zu überbrücken, wären sieben Punkte nötig.
Verteidiger Marnon Busch räumte ein, dass die Probleme sowohl in der Offensive als auch in der Defensive liegen. Zwar habe man in den letzten Wochen hohe Niederlagen wie 0:4 oder 0:5 vermieden, doch zu leichte Gegentore und die fehlende Trefferquote kosteten die Mannschaft wertvolle Zähler. Selbst gegen den Hamburger SV schuf Heidenheim Chancen zum Ausgleich – doch das Tor wollte einfach nicht fallen.
Mittelfeldspieler Niklas Dorsch gibt sich indes kämpferisch: "Wir können die Wende noch schaffen." Mit 13 ausstehenden Partien sei im Team niemand bereit aufzugeben. Die nächste Bewährungsprobe steht gegen den FC Augsburg an – ein Spiel, das Dorsch für gewinnbar hält.
Der Kampf um den Klassenerhalt wird für Heidenheim von Spiel zu Spiel schwieriger. Die Spieler erkennen ihre Schwächen an, doch der Wille, weiter um jeden Punkt zu kämpfen, bleibt ungebrochen. Nun kommt es darauf an, knappe Niederlagen in Remis – und Unentschieden in Siege zu verwandeln.
