10.000 Euro für Integrationsprojekte: Wie Ehrenamtliche mit wenig Bürokratie Großes bewegen
Gretel Birnbaum10.000 Euro für Integrationsprojekte: Wie Ehrenamtliche mit wenig Bürokratie Großes bewegen
Ein kommunales Förderprogramm, das Ende 2024 an den Start ging, hilft Ehrenamtlichen dabei, ihre Integrationsprojekte in die Tat umzusetzen. Die Initiative stellt jährlich 10.000 Euro zur Verfügung, um bürgerschaftliches Engagement zu unterstützen, das Menschen zusammenbringt. Dank vereinfachter Antragsverfahren wurden bereits vielfältige Aktivitäten gefördert – von Sprachcafés bis zu Kulturveranstaltungen für Kinder.
Das Programm wurde bewusst schlank gestaltet, um Bürokratie abzubauen und Ehrenamtlichen den Zugang zu finanzieller Unterstützung zu erleichtern. Statt langer Genehmigungsverfahren können Interessierte ihre Ideen nun direkt an Salma Jridi, die Koordinatorin für Ehrenamtliche im Refugee Project, richten – per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0731-161-5397. Gefördert werden Projekte, die Begegnungen schaffen, Barrieren abbauen und inklusive Räume gestalten.
Seit dem Start hat der Fonds in der gesamten Region eine breite Palette an Vorhaben unterstützt: von Informationsworkshops und Stadtführungen bis zu Freizeitangeboten, die Neuankömmlingen das Ankommen erleichtern. Lokale Initiativen nutzten die Mittel zudem für Weihnachtsfeiern, interkulturelle Begegnungen und kulturelle Projekte für Kinder. Das vereinfachte System fördert die Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen und stärkt so die Unterstützungsstrukturen vor Ort.
Ab sofort ist die nächste Förderrunde für 2026 eröffnet. Vereine, informelle Gruppen oder auch Einzelpersonen mit einer gemeinwohlorientierten Idee können sich bewerben. Ob Dorfcafé, Sprachtreff oder ein Fest zu regionalen Bräuchen – willkommen sind alle Vorschläge, die Integration im Alltag lebendig werden lassen.
Die jährlichen 10.000 Euro zeigen bereits sichtbare Wirkung in Städten und Stadtteilen. Durch den Abbau bürokratischer Hürden können Ehrenamtliche zügig Projekte umsetzen, die wirklich etwas bewegen. Die Bewerbungsfrist für die nächsten Fördergelder läuft noch – und bietet weiterhin Chancen, Verbindungen zu knüpfen und Teilhabe zu stärken.
