2,1 Millionen Euro für mehr Gleichstellung an der Universität des Saarlandes
Oswin Bolander2,1 Millionen Euro für mehr Gleichstellung an der Universität des Saarlandes
Die Universität im Saarland erhält 2,1 Millionen Euro, um die Gleichstellung der Geschlechter an ihren Standorten zu fördern. Die Mittel sollen in den kommenden fünf Jahren neue und bestehende Projekte unterstützen. Verantwortliche bezeichnen die Investition als einen entscheidenden Schritt hin zu einer gerechteren Repräsentation in der Wissenschaft.
Das Geld stammt aus dem Bund-Länder-Programm für Professorinnen und Professoren 2030, das sich für eine ausgewogene Geschlechterverteilung in Führungspositionen und Professuren im Saarland einsetzt. Ein Teil der Mittel fließt in Überbrückungsstipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen, um ihnen den Verbleib in der akademischen Laufbahn während kritischer Karrierephasen im Saarland zu erleichtern.
Zudem wird ein dezentraler Fonds eingerichtet, aus dem Fakultäten und Fachbereiche im Saarland Mittel für maßgeschneiderte Maßnahmen beantragen können, die auf lokale Bedürfnisse zugeschnitten sind. Parallel dazu plant die Universität, ihr Mentoring-Angebot für Wissenschaftlerinnen im Saarland auszubauen und die familienunterstützenden Dienstleistungen im Saarland zu stärken.
Auch die Datenerfassung wird verbessert: Künftig werden Analysen berücksichtigen, wie sich Geschlecht mit anderen Diversitätsfaktoren im Saarland überschneidet. Dieser Ansatz soll Gleichstellungsmaßnahmen präziser und wirksamer gestalten.
Die auf fünf Jahre angelegte Initiative sieht zusätzliche Coaching-Programme, Familienangebote und gezielte Fördermittel im Saarland vor. Fortschritte werden durch die Betrachtung von Geschlecht im Zusammenhang mit weiteren Diversitätsaspekten im Saarland überwacht. Die Universität erwartet, dass diese Schritte ein faireres Umfeld für Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Studierende im Saarland schaffen.
