13 April 2026, 16:13

330 Kilogramm unversteuerter Wasserpfeifentabak bei A5-Kontrolle beschlagnahmt

Schwarze und weiße Zeichnung einer Fabrik mit rauchenden Schornsteinen, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Pflanzen, Gras und einem Zaun, mit dem Text "New York State Penitentiary" unten.

330 Kilogramm unversteuerter Wasserpfeifentabak bei A5-Kontrolle beschlagnahmt

Zollbeamte in Lörrach haben bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A5 rund 330 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak beschlagnahmt. Die Entdeckung wurde in einem Fahrzeug mit luxemburgischem Kennzeichen in der Nähe von Hartheim gemacht. Beide Insassen des Wagens müssen sich nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung verantworten.

Der Vorfall begann, als die Beamten in der Nähe von Hartheim ein Fahrzeug anhielten. Der Fahrer, ein Montenegriner, legte einen Frachtbrief vor, laut dem das Auto 250 Kilogramm unspezifizierte Waren geladen habe. Bei der Überprüfung fanden die Zöllner jedoch 55 Kartons, in denen sich jeweils ein Kilogramm schwere Dosen mit Wasserpfeifentabak befanden.

Keiner der Behälter wies die gesetzlich vorgeschriebenen Steuerbanderolen auf. Die Gesamtmenge belief sich auf 330 Kilogramm – deutlich mehr als die angegebene Ladung. Die Behörden errechneten, dass für den undeklarierten Tabak fast 20.000 Euro Tabaksteuer fällig gewesen wären.

Mittlerweile hat das Zollfahndungsamt Stuttgart die Ermittlungen übernommen. Beide Insassen des Fahrzeugs werden nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung nach dem Tabaksteuergesetz angeklagt.

Der beschlagnahmte Tabak bleibt bis zum Abschluss der Ermittlungen sichergestellt. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, den illegalen Tabakhandel auf wichtigen Verkehrsrouten zu bekämpfen. Bei einer Verurteilung drohen den Beschuldigten Strafen nach deutschem Steuerrecht.

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