500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Rastatt sicher geborgen
Gretel BirnbaumBomb in Rastatt Muss Nicht Zünden - 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Rastatt sicher geborgen
500-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Rastatt entschärft und geborgen
In Rastatt ist eine massive, nicht explodierte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sicher von einer Baustelle entfernt worden. Die 500 Kilogramm schwere amerikanische Bombe wurde bei Arbeiten für ein neues Schwimmbad fünf Meter unter der Erde entdeckt. Nach einer ersten Prüfung bestätigten die Behörden, dass von dem Fund keine akute Gefahr ausging.
Die Bombe war Anfang dieser Woche auf dem Gelände des Rastatter Schwimmbads gefunden worden. Experten der Kampfschwimmerkompanie 2, einer Spezialeinheit der Deutschen Marine, untersuchten den Blindgänger am 29. Januar 2026. Ihre Analyse ergab, dass sowohl der Aufschlag- als auch der Heckzünder intakt waren – die Bombe konnte daher ohne Sprengung entschärft werden.
Wie geplant wurde am Sonntag eine Evakuierung der Anwohner im Umkreis von 500 Metern durchgeführt. Das Bergungsteam konnte die Bombe vorsichtig bergen, ohne eine kontrollierte Sprengung vornehmen zu müssen. Solche Funde sind in Baden-Württemberg keine Seltenheit: Immer wieder kommen bei Bauprojekten nicht explodierte Kriegsmunition ans Licht.
In Deutschland lagern noch Tausende Blindgänger tief im Boden, viele davon aus alliierten Luftangriffen während des Krieges. Sie stellen weiterhin eine latente Gefahr dar. Die Behörden führen regelmäßig ähnliche Einsätze durch, um die Kampmittel sicher zu beseitigen.
Durch die erfolgreiche Bergung der Bombe in Rastatt gibt es keine Verzögerungen beim Bau des Schwimmbads. Die evakuierten Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren, und die Bauarbeiten werden wie geplant fortgesetzt. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die Region von Kriegsaltlasten zu befreien.
