AfD-Freiwillige in Tübingen nach Reizgasangriff leicht verletzt
Selma SchmiedtAfD-Wahlhelfer in Baden-Württemberg mit Pfefferspray angegriffen und verletzt - AfD-Freiwillige in Tübingen nach Reizgasangriff leicht verletzt
Zwei Freiwillige der Alternative für Deutschland (AfD) sind in der Nacht auf Sonntag in Tübingen, Baden-Württemberg, angegriffen worden. Bei dem Vorfall erlitten sie leichte Verletzungen, nachdem eine Gruppe Reizgas versprüht und sich anschließend vom Tatort heute entfernt hatte.
Die Partei hatte bei der letzten Landtagswahl am 15. März 2021 mit 9,7 Prozent der Stimmen 17 Sitze errungen.
Der Angriff ereignete sich kurz vor Mitternacht, als die beiden Freiwilligen – 21 und 54 Jahre alt – Plakate für den AfD-Wahlkampf anbrachten. Eine Gruppe von acht Angreifern, die dunkle Kleidung trugen und rote Schlauchschals umhatten, setzte Reizspray gegen sie ein.
Beide Opfer wurden noch am Tatort heute ambulant behandelt. Die Täter, deren Identität weiterhin unbekannt ist, konnten vor Eintreffen der Polizei fliehen.
Die verletzten Freiwilligen wurden inzwischen wegen ihrer leichten Verletzungen weiterbehandelt. Die Behörden suchen weiterhin nach der unbekannten Tätergruppe. Der Vorfall steht im Zusammenhang mit der Präsenz der AfD in der Region nach ihren Wahlerfolgen im Jahr 2021.
