Alexandra Birckens Skulpturen entlarven die Zerbrechlichkeit des Körpers in der Konsumwelt
Selma SchmiedtAlexandra Birckens Skulpturen entlarven die Zerbrechlichkeit des Körpers in der Konsumwelt
Zwischen Erotik und Abscheu: Alexandra Birckens Werke sezieren das Verhältnis von Körper und Maschine
Teaser: In den Skulpturen der deutschen Künstlerin ist der Körper ein fragiles, sich auflösendes Wesen – gefangen in den Mechanismen von Produktion, Bild und Konsum.
8. Dezember 2025, 16:00 Uhr
Die deutsche Künstlerin Alexandra Bircken verwandelt den menschlichen Körper in ihren Skulpturen in fragile, sich verflüchtigende Formen. Ihre Werke durchdringen verborgene Verhaltensmuster, Sehnsüchte und Traumata. In den vergangenen fünf Jahren zogen ihre Ausstellungen in deutschen Großstädten große Aufmerksamkeit auf sich.
Birckens Skulpturen erforschen häufig, wie der Körper mit Produktion, Bildwelten und Konsum interagiert. Dabei greift sie oft auf Ready-mades und Aneignung zurück, alltagsnahe Objekte in beunruhigende, zugleich aber zum Nachdenken anregende Kunstwerke umdeutend.
Zu ihren jüngsten Einzelausstellungen zählen Schauen im Hamburger Bahnhof Berlin, im Kunstverein am Rosa-Luxemburg-Platz sowie im Kleinen Wasserspeicher, ebenfalls in Berlin. Auch das Neue Museum Nürnberg, das Museum Brandhorst in München und das KINDL – Zentrum für Zeitgenössische Kunst in Berlin präsentierten ihre Arbeiten. Eine Gruppenausstellung in den Deichtorhallen Hamburg erweiterte ihre Reichweite zusätzlich.
Vom 14. November 2025 bis zum 10. Januar 2026 wird eine weitere Gruppenausstellung in den Galerien Flingern in Düsseldorf zu sehen sein. Damit setzt sie eine kontinuierliche Reihe von Ausstellungen zwischen 2021 und 2025 fort und festigt ihren Platz in der deutschen Gegenwartskunstszene.
Birckens skulpturaler Ansatz enthüllt den Körper als zugleich verletzlich und tiefgründig geschichtet. Durch die Verwendung gefundener Materialien und eine präzise thematische Ausrichtung findet ihr Werk bundesweit Resonanz in Galerien. Die anstehende Düsseldorfer Ausstellung bietet erneut die Gelegenheit, sich mit ihrer eindringlichen künstlerischen Vision auseinanderzusetzen.
