02 April 2026, 10:13

Autobranche 2026: Warum Händler trotz Hyundais Wachstumskurs kämpfen

Schwarze und weiße Anzeige für ein altes Auto von "Automoviles Boyer & Cie - Paris".

Autobranche 2026: Warum Händler trotz Hyundais Wachstumskurs kämpfen

Die Automobilbranche steht vor anhaltenden Herausforderungen, während das Jahr 2026 näher rückt. Händler melden keine Anzeichen für eine echte Erholung im kommenden Jahr, während Marken wie Hyundai ehrgeizige Wachstumsziele setzen. Gleichzeitig kämpft Volkswagens starkes Händlernetzwerk mit steigenden Kosten und Ineffizienzen in einem sich wandelnden Markt.

Volkswagens Position im deutschen Gebrauchtwagenmarkt hat sich seit Ende 2023 verschlechtert. Die Einführung der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) in Kombination mit sinkenden Preisen für Elektromodelle wie den ID.3 hat die Wiederverkaufswerte belastet. Produktionspausen und eine fragile Nachfrage haben den Druck zusätzlich erhöht, auch wenn umfassende Daten zu den langfristigen Auswirkungen noch ausstehen.

Die aktuelle AUTOHAUS-Verkaufsstudie 2025 zeigt dringenden Handlungsbedarf für den Online-Erfolg auf. Händler müssen ihre Prozesse verschlanken und sich an die digitalen Anforderungen anpassen. Die neue Ausgabe von AUTOHAUS (23–24/2025) ist nun als ePaper, im Archiv und als Hybridausgabe mit asp AUTO SERVICE PRAXIS erhältlich.

Hyundai strebt an, bis 2030 einen Marktanteil von vier bis fünf Prozent in Deutschland zu erreichen. Die Offensive der Marke fällt zusammen mit Vorbereitungen der Autobanken, die Händler 2026 mit besseren Kundenbindungstools, nahtlosen Prozessen und modernen Finanzierungslösungen unterstützen wollen. In Baden-Württemberg bringt der Landesverband des Kraftfahrzeuggewerbes weiterhin die Anliegen von Händlern und Werkstätten in die regionalpolitischen Diskussionen ein.

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Die Einhaltung rechtlicher Vorgaben bleibt ein zentrales Thema. Experten raten, dass Unterlassungserklärungen bei klaren Verstößen eine praktikable Lösung darstellen. Dieser Ansatz hilft, langwierige Streitigkeiten zu vermeiden und gleichzeitig die Regelkonformität zu wahren.

Die Zukunft der Händler bleibt schwierig – ein schneller Aufschwung im Jahr 2026 ist nicht zu erwarten. Volkswagens Probleme im Gebrauchtwagenbereich und Hyundais Wachstumspläne spiegeln einen Markt im Umbruch wider. Gleichzeitig könnten die digitale Anpassung und finanzielle Unterstützung durch Autobanken den Händlern helfen, die anhaltenden Belastungen zu bewältigen.

Quelle