14 April 2026, 14:18

Baden-Württemberg fördert vier innovative Solarprojekte an Lärmschutzwänden und Verkehrsflächen

Luftbild einer Solar-Farm mit Panelen, umgeben von Bäumen, Gras, Wasser und einer nahen Bahn.

Baden-Württemberg fördert vier innovative Solarprojekte an Lärmschutzwänden und Verkehrsflächen

Vier neue Solarprojekte in Baden-Württemberg erhalten insgesamt 724.000 Euro an Landesförderung. Die Vorhaben sollen Lärmschutzwälle und Verkehrsbauwerke in erneuerbare Energiequellen verwandeln. Jede Anlage muss bis Ende November 2025 ans Stromnetz angeschlossen sein.

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Das Ministerium für Umwelt, Klimaschutz und Energiewirtschaft hat die Projekte im Rahmen seines Programms "Doppelnutzung von Flächen: Solarstrom an Mobilitätsinfrastruktur" ausgewählt. Die Initiative zielt darauf ab, bestehende Verkehrsflächen für die Solarenergie zu nutzen. Insgesamt stehen dafür 4 Millionen Euro zur Verfügung.

In Wendlingen am Neckar (Landkreis Esslingen) entsteht entlang einer neuen Lärmschutzwand an der Autobahn A8 eine Photovoltaikanlage mit 155 Kilowatt Leistung. Das Projekt erhält rund 300.000 Euro Förderung.

In Heidelberg wird die Rhein-Neckar GmbH auf dem Dach ihres Wasserstoffbus-Depots eine 300-Kilowatt-Solaranlage installieren. Die verbleibenden 144.000 Euro aus dem Fördertopf fließen in dieses Vorhaben.

Die Bürger Energie Ortenau eG plant, etwa 700 Solarmodule entlang der Lärmschutzwand der Bundesstraße B33 bei Offenburg/Elgersweier anzubringen. Die Anlage soll rund 290 Kilowatt erzeugen und erhält 160.000 Euro Förderung.

Unterdessen wird die Bürgerinitiative für Solarkraft in Ladenburg (BIPLA) eine Solaranlage an einer Lärmschutzwand entlang der Bahnstrecke Ladenburg–Heddesheim errichten. Mit einer geplanten Leistung von etwa 345 Kilowatt wird das Projekt mit 120.000 Euro unterstützt.

Alle vier Projekte müssen bis Ende 2025 in Betrieb genommen und ans Netz angeschlossen sein. Die Förderung unterstreicht Baden-Württembergs Bestrebungen, Solarenergie auszubauen und dabei bestehende Infrastruktur zu nutzen. Das 4-Millionen-Euro-Programm des Landes wird auch künftig ähnliche Initiativen fördern.

Quelle