02 April 2026, 12:15

Baden-Württemberg geht über Ostern hart gegen illegales Tuning und Raser vor

Polizeiauto fährt auf einer Rennstrecke mit Gras auf beiden Seiten, Menschen und Zelte sind im Hintergrund zu sehen.

Baden-Württemberg geht über Ostern hart gegen illegales Tuning und Raser vor

Polizei in Baden-Württemberg verschärft Kontrollen gegen illegales Autotuning und Raserdelikte über Ostern

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Über das Osterwochenende wird die Polizei in Baden-Württemberg ihre Streifen gegen illegales Autotuning und gefährliche Raseraktionen deutlich ausweiten. Die verschärften Kontrollen beginnen am Karfreitag, dem 3. April 2026, und konzentrieren sich auf Gebiete, die bei Tuning-Fans und rücksichtslosen Fahrern beliebt sind. Die Behörden wollen damit schwere Unfälle verhindern, die in den vergangenen Jahren mit illegalen Rennen in Verbindung gebracht wurden.

Die Aktion markiert das fünfte Jahr in Folge, in dem sich Baden-Württemberg an einer bundesweiten Initiative gegen gefährliche Fahrzeugveränderungen beteiligt. Zwischen 2021 und 2025 nahmen 13 der 16 Bundesländer – darunter Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen – an ähnlichen Kampagnen teil, die von der Polizei und dem ADAC organisiert wurden. Allein 2025 kontrollierten Beamte über 19.000 Fahrzeuge, deckten tausende Verstöße auf und zogen mehr als 1.400 Fahrzeuge ein.

In diesem Jahr wird das Innenministerium des Landes gezielt bekannte Brennpunkte für illegale Rennen und riskante Fahrmanöver überwachen. Die Präsenz der Streifen wird erhöht, wobei gegen nicht genehmigte Umbauten und lebensgefährliches Verhalten mit null Toleranz vorgegangen wird. Ziel ist es, illegale Straßenrennen bereits im Vorfeld zu unterbinden.

Hintergrund der Initiative ist eine Reihe tödlicher Unfälle, die mit der sogenannten Poser-Szene in Verbindung stehen. Die Behörden warnen, dass rücksichtsloses Fahren und extremes Tuning künftig mit noch härteren Strafen geahndet werden.

Während der Osteraktion werden mehr Beamte auf den Straßen im Einsatz sein und strengere Kontrollen durchführen. Illegale Umbauten, riskante Fahrmanöver und nicht genehmigte Rennen können zur sofortigen Beschlagnahmung der Fahrzeuge führen. Die Maßnahme ist Teil einer bundesweiten Anstrengung, um Unfälle durch leichtsinniges Verhalten zu reduzieren.

Quelle