Baden-Württemberg vernetzt seine UNESCO-Welterbestätten mit kreativen Infobänken
Sandro GuteBaden-Württemberg vernetzt seine UNESCO-Welterbestätten mit kreativen Infobänken
Baden-Württemberg präsentiert neue Art, UNESCO-Welterbestätten zu erkunden
Baden-Württemberg hat eine innovative Möglichkeit für Besucher geschaffen, um seine UNESCO-Welterbestätten zu entdecken. Ministerin Nicole Razavi stellte offiziell die "TrueWonderBänke" auf der Insel Reichenau vor – eine frische Initiative, die die kulturellen Sehenswürdigkeiten der Region vernetzen und bekannter machen soll. Die speziell gestalteten Bänke sollen Besucher dazu einladen, innezuhalten, zu lernen und sich mit den sieben Welterbestätten in der Region auseinanderzusetzen.
Sämtliche UNESCO-Welterbestätten Baden-Württembergs wurden erst nach 2010 in die globale Liste aufgenommen und zählen damit zu den jüngeren Ergänzungen. Die Bänke dienen zugleich als Sitzgelegenheit und Informationspunkt und bieten eine einzigartige Möglichkeit, das kulturelle Erbe der Region zu erkunden.
Zu den sieben UNESCO-Stätten in Baden-Württemberg gehören das Zisterzienserkloster Maulbronn, das Inselkloster Reichenau sowie der Obergermanisch-Raetische Limes. Ebenfalls dabei sind die Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen, die beiden Le-Corbusier-Häuser im Stuttgarter Weißenhofsiedlung, die Höhlen und Kunst aus der Eiszeit der Schwäbischen Alb sowie die Stadt Baden-Baden.
Jede TrueWonderBank verfügt über eine Karte mit den Standorten aller sieben Stätten sowie einen Überblick über das UNESCO-Erbe der Region. Besucher können sich über die jeweilige Sehenswürdigkeit informieren und über einen Link einen kurzen Film mit weiteren Details abrufen. Die Bänke sind praktisch und informativ gestaltet, fügen sich harmonisch in die Landschaft ein und bieten gleichzeitig wertvolle Einblicke.
Das Projekt ist Teil des übergeordneten Konzepts "UNESCO-Welterbe BW", das sich auf den Erhalt und die bessere Zugänglichkeit der kulturellen und architektonischen Schätze der Region konzentriert. Durch die Aufstellung der Bänke an jeder Stätte hoffen die Verantwortlichen, ein Gefühl der Verbundenheit zwischen den Orten zu schaffen. Die Initiative soll zudem die Identität der "UNESCO-Familie" Baden-Württembergs stärken und mehr Menschen dazu animieren, das vielfältige Erbe der Region zu erkunden.
Die TrueWonderBänke stehen nun als sichtbare und funktionale Verbindung zwischen den UNESCO-Stätten Baden-Württembergs. Sie bieten Besuchern eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, mehr über die Geschichte der Region zu erfahren – und das inmitten einer ansprechenden Umgebung. Da alle sieben Stätten innerhalb der letzten 15 Jahre anerkannt wurden, unterstreichen die Bänke einen modernen Ansatz zur Bewahrung des Kulturerbes und zur öffentlichen Teilhabe.






