Betrunkener Fahrer flieht nach Unfall in Neuweier – Verfolgungsjagd endet im Weinberg
Gretel BirnbaumBetrunkener Fahrer flieht nach Unfall in Neuweier – Verfolgungsjagd endet im Weinberg
Betrunkener Fahrer sorgt am Karfreitagabend in Neuweier für Chaos – Verfolgungsjagd endet in Weinberg
Ein betrunkener Autofahrer löste am Abend des Karfreitags, dem 3. April 2026, in Neuweier ein Chaos aus, nachdem er eine Fußgängerin angefahren hatte und anschließend vom Unfallort floh. Die Verfolgungsjagd, an der mehr als 20 Polizeibeamte beteiligt waren, endete erst, als der Verdächtige in einem nahegelegenen Weinberg gestellt werden konnte.
Der Vorfall begann, als ein schwarzer Volkswagen Golf mit überhöhter Geschwindigkeit in einer scharfen Kurve von der Straße abkam. Das Fahrzeug erfasste eine Frau, die auf dem Gehweg unterwegs war, und verletzte sie leicht – ihre Familienangehörigen blieben unverletzt. Statt anzuhalten, gab der Fahrer Gas und setzte seine Fahrt durch Neuweier fort, wobei er weiteren Schaden anrichtete.
Die örtliche Polizei nahm umgehend die Verfolgung auf und alarmierte Verstärkung aus den umliegenden Landkreisen. Innerhalb von 20 Minuten konnten die Beamten den Mann in einem Weinberggebiet stellen, wo er sich widerstandslos ergab. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen, und spätere Tests bestätigten eine extreme Alkoholisierung als wahrscheinliche Ursache für sein rücksichtsloses Verhalten.
Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört; das genaue Ausmaß des Schadens steht jedoch noch nicht fest. Die Unfallermittlungsstelle Baden-Baden hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Behörden rufen Zeugen oder Betroffene auf, sich unter der Telefonnummer 49 7223 808-47112 zu melden.
Der Fahrer befindet sich weiterhin in Gewahrsam, während die Ermittler den Hergang des Unfalls rekonstruieren. Die verletzte Fußgängerin wurde wegen leichter Verletzungen medizinisch versorgt. Die Polizei prüft unterdessen die während der Verfolgungsjagd entstandenen Schäden. Der Fall wird nun unter der Aufsicht der Unfallermittlungsstelle Baden-Baden weiterverfolgt.






