BHC verpasst Sieg in Stuttgart – jetzt wartet die Herausforderung Erlangen
Oswin BolanderBHC verpasst Sieg in Stuttgart – jetzt wartet die Herausforderung Erlangen
BHC erleidet knappe Niederlage in Stuttgart nach dramatischem Finale
Nach einem spannungsgeladenen Schlussabschnitt endete das Spiel in Stuttgart mit einem 26:26-Unentschieden in den letzten Sekunden – doch am Ende musste sich BHC knapp geschlagen geben. Die Enttäuschung im Team war spürbar, Trainer Naji räumte ein, dass man den Ausgang des Spiels niemals von der letzten Aktion abhängig machen hätte dürfen.
Nun richtet sich der Fokus auf die anstehende Herausforderung gegen Erlangen – eine Mannschaft, die für ihre tiefe Kaderstärke und unermüdlichen Wechsel bekannt ist. Naji bleibt jedoch zuversichtlich und betont, dass seine Spieler Schwächen des Gegners ausgemacht hätten, die sie im nächsten Spiel ausnutzen wollen.
Das Drama in Stuttgart nahm seinen Lauf, als TVB-Trainer Michael Schweikardt eine Auszeit nahm, die Schiedsrichter zunächst jedoch zugunsten der Heimmannschaft entschieden. Kurze Zeit später folgte ein Angriffsfoul gegen TVB-Spielmacher Egon Hanusz, wodurch BHC erneut in Ballbesitz kam. Trotz dieser späten Chance gelang es dem Team nicht, den Sieg zu sichern – sie gingen leer aus.
Im Training hat Naji bereits Anpassungen vorgenommen. Die Mannschaft ist entschlossen, ein weiteres Herzschmerz-Finale zu vermeiden, und der Trainer pocht auf mehr Kontrolle über die gesamte Spielzeit. Die Aufgabe wird nicht einfach: Erlangens Fähigkeit, Spieler zu rotieren, ohne an Qualität einzubüßen, macht sie zu einem gefährlichen Gegner.
Personelle Veränderungen werden die Aufstellung zusätzlich prägen. Isak Persson, der aufgrund einer Mandelentzündung pausieren musste, ist wieder fit und könnte zurückkehren. Tom Bergner wird das Spiel jedoch krankheitsbedingt verpassen, was Naji zu weiteren Umstellungen zwingt.
Mit einer Mischung aus neuem Elan und verbleibender Frustration geht BHC in das Duell gegen Erlangen. Perssons Rückkehr bringt Erfahrung, doch Bergners Fehlen hinterlässt eine Lücke. Ob das Team sich von der vorherigen Enttäuschung erholt, hängt davon ab, wie gut es seinen Plan gegen einen tief gestaffelten und gut eingespielten Gegner umsetzen kann.






