31 May 2026, 22:11

Bitburger kehrt als DFB-Partner zurück – mit Fokus auf alkoholfreies Bier

Bitburger hofft auf höhere Marktanteile durch die Weltmeisterschaft

Bitburger kehrt als DFB-Partner zurück – mit Fokus auf alkoholfreies Bier

Bitburger kehrt nach sechsjähriger Pause als offizieller Partner der deutschen Fußballnationalmannschaft zurück

Nach einer sechsjährigen Unterbrechung ist die Bitburger Brauerei wieder offizieller Partner des DFB. Die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund endete 2018 nach Differenzen über die Ausrichtung des Verbandes. Nun will das Unternehmen die Kooperation nutzen, um seine Marktpräsenz zu stärken.

Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der die deutsche Bierbranche mit rückläufigen Absätzen kämpft. Bitburger selbst liegt seit Jahren unter dem nationalen Durchschnitt. Der Biermarkt leidet unter sinkender Nachfrage, insbesondere bei jüngeren Konsumenten. 2025 sank die Gesamtproduktion um fast sechs Prozent, wobei Bitburger noch stärker einbrach als die Konkurrenz. Wirtschaftliche Unsicherheit und veränderte Lebensgewohnheiten führen dazu, dass viele auf das dritte Bier verzichten.

Trotz dieser Herausforderungen boomt das alkoholfreie Bier. Bitburger ist bereits Marktführer im 0,0-Prozent-Segment und verzeichnet zweistellige Wachstumsraten bei Umsatz und Absatz. Die Brauerei will alkoholfreies Bier nun als erfrischendes Alltagsgetränk etablieren – und nicht nur als Alternative zu herkömmlichem Bier.

Die neue DFB-Partnerschaft passt zu dieser Strategie. Stefan Schmitz, Geschäftsführer der Bitburger Braugruppe, betont den „bodenständigeren und pragmatischeren“ Ansatz der Nationalmannschaft und des Verbandes. Mit der WM 2026 in Nordamerika will das Unternehmen die Markenbekanntheit und Sonderverkäufe weiter steigern.

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Die vorherige, 25-jährige Sponsoring-Partnerschaft war 2018 nach Konflikten um die DFB-Führung beendet worden. Diesmal sieht Bitburger die Chance, Fans zu erreichen und gleichzeitig seine wachsende Palette alkoholfreier Produkte zu bewerben. Die Rückkehr ins Fußballsponsoring markiert einen Neuanfang – mit Fokus auf das alkoholfreie Segment in einem schrumpfenden Biermarkt. Angesichts der bevorstehenden WM könnte der Deal helfen, die jüngsten Rückgänge bei Absatz und Markenbindung umzukehren.

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