BMW und PreZero revolutionieren Altauto-Recycling für eine grüne Zukunft

Gretel Birnbaum
Gretel Birnbaum
2 Min.
Ein Vintage-Plakat, das Fahrräder und Automobile in Cottereau und Dijon, Frankreich, bewirbt, zeigt Menschen, die Fahrräder fahren und eine Kutsche mit dem Text "Fahrräder und Automobile" oben.Gretel Birnbaum

BMW und PreZero revolutionieren Altauto-Recycling für eine grüne Zukunft

Die BMW Group und PreZero haben eine neue Partnerschaft geschlossen, um die Kreislaufwirtschaft im europäischen Automobilsektor voranzutreiben. Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehen das Recycling von Altautos sowie die Optimierung des Materialflussmanagements. Beide Unternehmen wollen die Abhängigkeit von Rohstoffen verringern und gleichzeitig die Lieferketten widerstandsfähiger gestalten.

Laut der Vereinbarung sollen Bauteile aus alten BMW-Fahrzeugen zunächst so lange wie möglich wiederverwendet werden. Anschließend kommen innovative Recyclingverfahren zum Einsatz, um hochwertige Materialien wie Stahl, Aluminium, Kunststoffe und Batterierohstoffe zurückzugewinnen. Ziel ist es, ein geschlossenes Kreislaufsystem zu schaffen, in dem die Materialien im Umlauf bleiben.

Die beiden Unternehmen werden ihr Fachwissen bündeln, um die Fortschritte zu beschleunigen. Die BMW Group steuert ihr Know-how im Bereich "Design for Recycling" bei, während PreZero Erfahrung in europäischen Materialströmen und Sortiertechnologien einbringt. Gemeinsam wollen sie neue Recyclingprozesse für BMW-Modelle erproben, weiterentwickeln und bis zur Serienreife bringen.

Diese Zusammenarbeit steht im Einklang mit der Kreislaufwirtschaftsstrategie der EU, die darauf abzielt, Abfälle zu reduzieren und die Ressourceneffizienz zu steigern. Für die BMW Group ist Kreislaufwirtschaft ein zentraler Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie, um CO₂-Emissionen zu senken und Ressourcen zu schonen. PreZero wiederum strebt an, durch die Partnerschaft ökologische Verantwortung mit wirtschaftlichem Erfolg zu verbinden.

Auch andere Automobilhersteller setzen auf ähnliche Initiativen. Volkswagen etwa startete in diesem Jahr am Standort Zwickau ein Programm zur BMW-Fahrzeugrecycling und -aufbereitung. Bis 2030 sollen dort jährlich 15.000 Fahrzeuge verarbeitet werden, um den Bedarf an primären Rohstoffen zu verringern.

Im Rahmen ihrer Kooperation werden die BMW Group und PreZero ein Geschäftsmodell für das Recycling von Altautos entwickeln. Durch die Wiederverwendung von Komponenten und die Rückgewinnung von Materialien fördert das Projekt Nachhaltigkeit und stärkt gleichzeitig die Lieferketten. Die Initiative spiegelt die branchenweiten Bestrebungen wider, Prinzipien der Kreislaufwirtschaft für BMW-Modelle zu verankern.

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