26 April 2026, 12:16

Bosch investiert 250 Millionen Euro in Halbleiterproduktion bis 2025

Eine Zeichnung eines Fabrikinneren mit einer zentralen gro├čen Maschine, umgeben von zus├Ątzlichen Maschinen, Rohren, einer Tür, einem Wagen, einem Tisch, einem Stuhl, einer Tafel mit der Aufschrift "American Foundry Equipment Co, Indiana", Fenstern und Deckenleuchten.

Bosch investiert 250 Millionen Euro in Halbleiterproduktion bis 2025

Bosch hat eine große Investition angekündigt, um seine Halbleiterproduktion bis 2025 deutlich auszubauen. Das Unternehmen wird weltweit über 250 Millionen Euro in seine Standorte investieren, um die anhaltende Chipknappheit zu bekämpfen. Mit diesem Schritt soll die Produktion für die Automobil- und IoT-Branche gesteigert werden, die unter Lieferkettenstörungen leidet.

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Der Ausbau konzentriert sich auf drei zentrale Standorte: Reutlingen, Dresden und Penang. Bosch stellt in Reutlingen seit mehr als 50 Jahren Halbleiter her, mit Schwerpunkt auf 150- und 200-Millimeter-Wafern für ASICs, MEMS-Sensoren und Leistungshalbleiter. Diese dünnen Scheiben aus kristallinem Silizium sind essenziell für moderne integrierte Schaltkreise.

Rund 50 Millionen Euro der Investition fließen in die Erweiterung der Reinraumflächen in Reutlingen auf über 44.000 Quadratmeter bis Ende 2025. Bosch ist der einzige Automobilzulieferer weltweit, der Siliziumkarbid-Leistungshalbleiter produziert – ein entscheidendes Material für Elektrofahrzeuge und hoch effiziente Elektronik.

Dr. Stefan Hartung, der Vorstandsvorsitzende von Bosch, bestätigte, dass die Investition die Marktposition des Unternehmens stärken werde. Der Ausbau erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Automobilbranche mit massiven Chipengpässen kämpft, nachdem während der Corona-Pandemie Bestellungen storniert wurden. Die gesteigerte Produktion soll die wachsende Nachfrage nach Mikrochips in den Bereichen Mobilität und vernetzte Geräte decken.

Die 250-Millionen-Euro-Erweiterung wird die Kapazitäten in den Halbleiterwerken von Bosch erhöhen. Neue Reinraumanlagen und Produktionslinien sollen die Versorgungsengpässe für Automobilhersteller und Technologieunternehmen lindern. Die Fertigstellung des Projekts ist bis Ende 2025 geplant.

Quelle