30 January 2026, 08:21

Breisgau-S-Bahn bekommt Millionen-Upgrade: Mehr Züge, weniger Ausfälle ab 2026

Ein altes topografisches Kartenbild von Freiburg, Deutschland, mit einem Fluss, Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.

Breisgau-S-Bahn bekommt Millionen-Upgrade: Mehr Züge, weniger Ausfälle ab 2026

Großes Upgrade für das Breisgau-S-Bahn-Netz steht bevor

Baden-Württemberg und der Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) haben sich auf umfangreiche Verbesserungen geeinigt, um die Zuverlässigkeit der Breisgau-S-Bahn zu steigern und das Angebot auszubauen. Geplant sind neue Züge, frühere Kapazitätserweiterungen sowie Anpassungen bei wenig genutzten Strecken, um Platz für bessere Verbindungen zu schaffen.

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Der aktuelle Verkehrsvertrag für die Breisgau-S-Bahn läuft im Dezember 2032 aus. Mit einer neuen Ausschreibung für das Netz 9a ("Breisgau Ost-West") sollen ab diesem Zeitpunkt grenzüberschreitende Züge eingeführt werden, was die Anbindung an Frankreich stärken könnte. Doch erste Verbesserungen setzen bereits deutlich früher ein.

Frühere Aufwertung des Angebots Ab Ostern 2026 profitieren Fahrgäste von einem dichteren Abendtakt – früher als ursprünglich vorgesehen. Bis Dezember 2027 werden zudem neue Elektrotriebzüge in Betrieb genommen, die die alten, störanfälligen Modelle ersetzen. Damit sollen Zugausfälle und Überlastungen reduziert werden, die Pendler seit Jahren belasten.

Anpassungen im Streckennetz Weniger frequentierte Abschnitte wie die Strecken zwischen Endingen und Breisach sowie Kirchzarten und Neustadt/Seebrugg erhalten besondere Aufmerksamkeit. Andere Verbindungen werden jedoch durch Busse ersetzt oder ganz eingestellt, um Kapazitäten freizumachen. Auch die Linie Freiburg–Villingen soll künftig separat betrieben werden, um das übrige Netz zu entlasten.

Für die Region wurden bereits zusätzliche Elektrozüge gesichert. Die Änderungen sind Teil einer umfassenden Modernisierung der Flotte, die zu einem zuverlässigeren S-Bahn-Verkehr im gesamten Breisgau führen soll.

Klare Zeitplanung für die Umstellung Die Vereinbarung sieht vor, dass die neuen Züge bis 2027 kommen und die grenzüberschreitenden Verbindungen bis 2032 starten. Zwar werden einige Strecken geschlossen oder auf Busse umgestellt, doch das übergeordnete Ziel ist ein leistungsfähigeres, pünktlicheres und dichter getaktetes S-Bahn-Netz. Die Maßnahmen zielen direkt auf die aktuellen Probleme wie Verspätungen, Ausfälle und überfüllte Züge ab.