21 April 2026, 06:12

Bundeswehr besucht über 2.000 Schulen – Rekord im ersten Quartal 2024

Eine Gruppe von Schülern marschiert in Berlin, hält ein buntes "Students for Future"-Schild gegen den Hintergrund von Gebäuden, Bäumen und Himmel.

Bundeswehr besucht über 2.000 Schulen – Rekord im ersten Quartal 2024

Die Bundeswehr hat im frühen Jahr 2024 über 2.000 Schulbesuche in ganz Deutschland durchgeführt. Dies stellt einen deutlichen Anstieg in den letzten Jahren dar und stößt bei Oppositionspolitikern auf Kritik. Das militärische Bildungsprogramm wurde in mehreren Bundesländern deutlich ausgebaut.

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Zwischen Januar und März 2024 besuchte die Bundeswehr Schulen insgesamt 2.013 Mal. Bayern führte mit 562 Auftritten die Statistik an – mehr als in jedem anderen Bundesland. Nordrhein-Westfalen folgte mit 291 Besuchen, während Niedersachsen und Baden-Württemberg 269 bzw. 219 Veranstaltungsorte verzeichneten.

Neben Schulen war die Bundeswehr auch an Hochschulen bundesweit präsent. Im selben Zeitraum fanden 20 Besuche an Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen statt.

Der Anstieg der Schulbesuche ist nicht unumstritten. Nicole Gohlke, bildungspolitische Sprecherin der Linken, kritisierte die wachsende militärische Präsenz in Klassenzimmern scharf. Ihre Äußerungen spiegeln die anhaltende Debatte über die Rolle der Bundeswehr im Bildungsbereich wider.

Im ersten Quartal 2024 erreichte die Zahl der Bundeswehr-Besuche an Schulen und Hochschulen einen Rekordwert. Bayern hatte dabei den größten Anteil – allein über 500 Auftritte. Kritiker hinterfragen weiterhin den Ausbau der militärischen Bildungsarbeit in Schulen und Universitäten.

Quelle