22 April 2026, 08:17

CDU und SPD einig: Neue Wohnungsbaugesetze sollen Berliner Mietwucher stoppen

EinBlueprint eines Hauses mit der Aufschrift "Landhaus in Berlin" auf einem Blatt Papier mit Architekturplänen.

CDU und SPD einig: Neue Wohnungsbaugesetze sollen Berliner Mietwucher stoppen

Fünf Monate vor den Berliner Landtagswahlen haben sich CDU und SPD auf neue Wohnungsbaugesetze geeinigt. Die geplanten Maßnahmen zielen darauf ab, den Mieterschutz zu stärken und die steigenden Mieten in der Hauptstadt einzudämmen. Zu den zentralen Neuerungen gehören ein digitales Mietregister und strengere Regeln für möblierte Wohnungen.

Im Mittelpunkt des Gesetzespakets steht die Verhinderung von Mietwucher. Ein neues Mietregister soll die Mieten von 2,2 Millionen Haushalten überprüfen, um ungerechtfertigte Preise aufzudecken. Das System wird digital betrieben, um Bürokratie abzubauen und den Datenschutz zu gewährleisten.

Die Einigung sieht zudem verschärfte Schutzmaßnahmen gegen überhöhte Mieten bei möblierten Wohnungen vor. Darüber hinaus werden die Aufgaben von Hausverwaltern in landeseigenen Wohnungsunternehmen ausgeweitet. Vereinfachte Verfahren sollen es erleichtern, Gewerbeimmobilien in Wohnraum umzuwandeln.

Allerdings bleiben die beiden Parteien in der Frage der Anwohnerparkausweise uneins. Während die SPD die Gebühren für Parkvignetten erhöhen will, lehnt die CDU dies ab. Dirk Stettner (CDU) und Raed Saleh (SPD) werden am Mittwoch im Abgeordnetenhaus weitere Details vorstellen.

Die neuen Regelungen werden Millionen Berliner Mieter betreffen, indem sie für mehr Transparenz sorgen und Preissprünge begrenzen. Das digitale Mietregister und die strengeren Vorschriften für möblierte Wohnungen sollen Auswüchse verhindern. Trotz der Fortschritte zeigen die Differenzen bei den Parkgebühren, dass die Spannungen zwischen den Parteien weiterhin bestehen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle