Cleverly-Gründer Philipp Grassinger: Wie Optimismus und Neugier sein Leben prägen
Selma SchmiedtCleverly-Gründer Philipp Grassinger: Wie Optimismus und Neugier sein Leben prägen
Philipp Grassinger, CEO und Mitgründer des Nachhilfe-Startups Cleverly, führt ein Leben geprägt von Neugier und Widerstandsfähigkeit. Zwar gibt er offen zu, ein schlechter Schwimmer zu sein, und hielt Motorradfahren einst für unbequem – doch seine Grundhaltung bleibt unerschütterlich optimistisch: Für ihn ist das Glas immer halb voll.
Seine Lebenseinstellung wurde tiefgreifend von der Biografie Rafael Nadals geprägt. Die bescheidene Art, mit der der Tennisstar Leidensfähigkeit ertragen hat, hinterließ bei ihm bleibenden Eindruck. Aktuell liest er Die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig, einen Roman über Entscheidungen und zweite Chancen.
Trotz seiner positiven Grundhaltung bleibt auch Grassinger von den gleichen Belastungen betroffen wie viele andere. Er ist dankbar für Freunde und Familie, spürt aber zugleich den Druck durch Arbeitsstress und globale Unsicherheiten. Sollte er sich jemals aus der Startup-Welt zurückziehen, könnte er sich vorstellen, als Tischler zu arbeiten – eine Gelegenheit, mehr mit den Händen zu schaffen.
Seine Vorlieben haben sich im Laufe der Zeit gewandelt. War er Motorrädern einst skeptisch gegenüber eingestellt, fährt er heute eine klassische Yamaha SR500, liebevoll Madonna getauft. Wenn er Besuchern zum ersten Mal Berlin zeigt, führt er sie ins Otto an der Oderberger Straße – ein Lokale, bekannt für seine österreisch-deutschen Gerichte aus regionalen Zutaten.
Für die Zukunft möchte Grassinger seine Fähigkeiten erweitern: Italienisch lernen und seine Programmierkenntnisse verbessern stehen auf seiner Liste. Gleichzeitig steht er offen zu seinen Grenzen – ob beim Freistilschwimmen oder wenn er Unterstützung braucht.
Grassingers Weg vereint Anpassungsfähigkeit und Ehrgeiz. Vom Aufbau eines psychologiebasierten Nachhilfe-Startups bis hin zur Entdeckung neuer Hobbys und Herausforderungen balanciert er Optimismus mit Pragmatismus. Seine Geschichte zeigt, wie persönliches Wachstum oft aus unerwarteten Quellen entsteht – sei es durch Bücher, Motorräder oder das Eingeständnis eigener Schwächen.






