Defekte Ampel legt Verkehr auf A6 und A61 bei Hockenheim lahm
Defekte Ampelanlage verursacht massive Staus auf A6 und A61 bei Hockenheim
Ein technischer Defekt an der Verkehrslichtsignalanlage an der Kreuzung der B291 mit der L599 nahe Hockenheim hat zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf den Autobahnen A6 und A61 geführt. Die Behörden raten Autofahrern dringend, die betroffene Strecke zu meiden und auf Ausweichrouten auszuweichen.
Ursache für die Probleme war eine Störung der Ampelanlage, die den Verkehrsfluss an der Einmündung der B291 in die L599 lahmlegte. Innerhalb kürzester Zeit bildeten sich darauf Rückstaus auf der A6 und der A61, wo sich lange Fahrzeugschlangen bildeten. Die Situation verschärfte sich zusätzlich, als die Ausfahrt von der A61 in Richtung A6 nach Mannheim gesperrt werden musste – nachdem mehrere Fahrer unerlaubte Wende-manöver auf der Autobahn durchgeführt hatten.
Die Polizei hat inzwischen mehrere Streifen vor Ort im Einsatz, um den Verkehr zu regeln und die Lage zu entspannen. Gleichzeitig wird konsequent gegen unerlaubte Fahrmanöver auf den Autobahnen vorgegangen. Fahrern, die in Richtung Kaiserslautern oder Saarbrücken unterwegs sind, empfehlen die Behörden, die Abfahrt am Autobahnkreuz Hockenheim auf die A61 zu nehmen und erst an der Anschlussstelle Frankenthal wieder auf die A6 zu wechseln. Wer nach Darmstadt oder Frankfurt fährt, sollte stattdessen die A5 nutzen.
Wie lange die Sperrungen und Verzögerungen noch anhalten, ist derzeit unklar. Aggregierte Daten zu Stauaufkommen auf diesem Abschnitt für das Jahr 2023 liegen nicht vor, da die Berichte lediglich einzelne Vorfälle wie Unfälle erfassen.
Autofahrer werden aufgefordert, das betroffene Gebiet bis auf Weiteres zu meiden, bis sich die Situation normalisiert hat. Die Polizei wird vor Ort bleiben, bis der Verkehr wieder fließt. Wann die gesperrte Ausfahrt und die defekte Ampelanlage vollständig wieder in Betrieb genommen werden können, steht noch nicht fest.






