Demokratiewoche zeigt Jugendlichen, wie Politik lebendig wird
Demokratiewoche bringt Schüler:innen aus ganz Baden-Württemberg zusammen
Bei der jüngsten Demokratiewoche kamen Jugendliche aus dem gesamten Land zusammen, um zu erkunden, wie Demokratie in der Praxis funktioniert. In interaktiven Workshops, Spielen und offenen Diskussionen setzten sich die jungen Teilnehmenden mit lokalen Themen und den Mechanismen politischer Entscheidungsfindung auseinander.
Ein Höhepunkt war das Planspiel "Quararo", bei dem die Schüler:innen in die Rollen von Politiker:innen schlüpften, um über Regeln und Gerechtigkeit zu debattieren.
Sechs Schülergruppen verschiedener Schulen nahmen an "Quararo" teil – einem Spiel, das reale demokratische Prozesse widerspiegelt. Die Teilnehmenden erarbeiteten Vorschläge, vertraten ihre Standpunkte und stimmten ab. So erlebten sie hautnah, wie kollektive Entscheidungen zustande kommen. Die Aktivität regte Gespräche über Fairness, Repräsentation und die Herausforderungen an, unterschiedliche Meinungen in Einklang zu bringen.
Neben dem Planspiel bot eine Sitzung des Jugendparlaments den Schüler:innen eine Plattform, um Themen zu diskutieren, die ihre Gemeinden betreffen. Bei der Veranstaltung "Pizza & Politik" ging es dagegen lockerer zu: Hier wurden Demokratie und lokale Anliegen in entspannter Atmosphäre debattiert.
Der Workshop "Deine Stimme, Dein Land", geleitet von der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg (SKJB), richtete sich an eine Klasse 15- bis 16-Jähriger der Ludwig-Dürr-Schule. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit zentralen Fragen zu Landtag, Parteien und Wahlen. Zudem ging es darum, wo man verlässliche Informationen über Kandidat:innen findet und wie Wahlsysteme funktionieren.
Im Nachgang beschrieben die Schüler:innen die Woche als sowohl unterhaltsam als auch lehrreich. Viele schätzten die Möglichkeit, sich direkt an Entscheidungsprozessen zu beteiligen und sich mit Gleichaltrigen anderer Schulen auszutauschen.
Die Demokratiewoche bot den jungen Teilnehmenden praxisnahe Lernerfahrungen – vom Debattieren in einem Planspiel bis hin zur Auseinandersetzung mit realen politischen Strukturen. Die Aktivitäten sollten das Verständnis für bürgerliches Engagement fördern und die Jugendlichen dazu anregen, kritisch über ihre Rolle bei der Gestaltung der Demokratie nachzudenken. Das Feedback der Teilnehmenden deutet darauf hin, dass die Veranstaltungen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben – sowohl in Bezug auf politische Teilhabe als auch auf das Verständnis kollektiven Handelns.






