Denzlingen plant Ausbau des klimaneutralen Wärmenetzes für ältere Wohnviertel
Oswin BolanderDenzlingen plant Ausbau des klimaneutralen Wärmenetzes für ältere Wohnviertel
Denzlingen treibt die Pläne zum Ausbau seines klimaneutralen Wärmenetzes voran. Die Gemeinde hat Fördermittel für eine Machbarkeitsstudie zur Erweiterung des bestehenden Fernwärmenetzes bewilligt bekommen. Mit diesem Schritt sollen weitere etablierte Wohnviertel in die grüne Energiewende der Gemeinde eingebunden werden.
Ein entscheidender Meilenstein wurde erreicht, nachdem das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Antrag für Modul 1 genehmigt hatte. Diese Bewilligung ebnet den Weg für Zuschüsse zur Studie, die sich auf die Anbindung der Wohngebiete Grüner Weg und Seidenfäden sowie des öffentlichen Freibads an das bestehende Netz konzentrieren wird.
Bereits zuvor waren Mittel für den Bau des Kernwärmenetzes geflossen. In dieser Phase wurden das Schulgelände, das Kultur- und Bürgerzentrum sowie die Neubaugebiete Käppelematten und Unter'm Heidach angeschlossen. Die anstehende Machbarkeitsstudie wird nun wichtige Daten für die Planung weiterer Ausbaustufen liefern.
Die Studie gilt als zentraler Baustein für die nächsten Entwicklungsschritte. Sie soll eine fundierte Grundlage für Entscheidungen schaffen, wie das Netz am besten erweitert werden kann. Durch die Einbindung älterer Wohnviertel will Denzlingen die Abhängigkeit von herkömmlichen Heizmethoden in diesen Gebieten verringern.
Mit der gesicherten Finanzierung der Studie kann Denzlingen nun die konkreten Schritte für den Ausbau prüfen. Die Ergebnisse werden zeigen, wie das Fernwärmenetz auf weitere Häuser und öffentliche Einrichtungen ausgeweitet werden kann. Dies ist Teil der umfassenden Bemühungen der Gemeinde, ein nachhaltiges und klimafreundliches Wärmesystem aufzubauen.
