26 March 2026, 08:12

Deutschland bricht Rekord: Über 8.300 Stammzellspenden retten Leben weltweit

Diagramm einer Maus mit einem Vergrößerungsglas, einem Herzen mit einer Spritze, einer Ratte, einem Mikroskop und dem Text "Stammzellen".

Deutschland bricht Rekord: Über 8.300 Stammzellspenden retten Leben weltweit

Deutschland hat einen neuen Rekord bei Stammzellspenden aufgestellt: Allein 2024 wurden 8.349 Spenden registriert. Das wachsende Netzwerk deutscher Spenderinnen und Spender deckt mittlerweile fast ein Drittel aller weltweiten Stammzelltransplantationen ab. Jede Spende bedeutet für Patientinnen und Patienten mit Blutkrebs oder anderen schweren Erkrankungen eine Überlebenschance.

Die Zentrale Knochenmarkspender-Datei Deutschland (ZKRD) mit Sitz in Ulm koordiniert seit 1992 die Spendersuche. Heute betreibt sie die größte nationale Stammzellspenderdatei der Welt. Über zehn Millionen potenzielle Spender sind in Deutschland registriert – ein Zeichen für die steigende Bereitschaft, anderen zu helfen.

Das zentrale System der ZKRD bearbeitet Suchanfragen von medizinischen Teams aus dem In- und Ausland. Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für schnelle, anonyme und global vernetzte Suchläufe. Ihre Arbeit kommt Patientinnen und Patienten in aller Welt zugute, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.

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2024 trugen deutsche Spender zu mehr als 35.000 Transplantationen von Nabelschnurblut bei – exakte Zahlen zu Stammzelltransplantationen von deutschen Spendern liegen jedoch nicht vor. Etwa drei Viertel der deutschen Stammzellspenden gehen ins Ausland, ein Viertel bleibt im Inland. Diese internationale Reichweite unterstreicht die lebensrettende Bedeutung des Registers.

Die rekordverdächtigen 8.349 Spenden im Jahr 2024 festigen Deutschlands führende Rolle bei Stammzelltransplantationen. Mit fast 30 Prozent der weltweiten Spenden, die von freiwilligen Helferinnen und Helfern aus Deutschland stammen, wächst der Einfluss des Systems weiter. Für tausende Patientinnen und Patienten bedeutet dieses Netzwerk konkrete Hoffnung auf Heilung.

Quelle