Deutschland tanzt sich am 8. November in den Weltrekord – für kranke Kinder
Selma SchmiedtDeutschland tanzt sich am 8. November in den Weltrekord – für kranke Kinder
Tanz-Event in ganz Deutschland will Weltrekord brechen und Spenden für seltene Kinderkrankheit sammeln
Am Samstag, dem 8. November, wollen mindestens 50 Tanzschulen in ganz Deutschland gleichzeitig mit derselben Bachata-Choreografie einen Weltrekord aufstellen – und dabei Geld für die Erforschung einer seltenen Kinderkrankheit sammeln. Die Aktion unterstützt die NCL-Stiftung, die sich der Bekämpfung der Neuronalen Ceroid-Lipofuszinose (NCL) widmet, einer unheilbaren Stoffwechselerkrankung.
Organisiert wird der Rekordversuch von der ADTV-Tanzschule Marc Daumas in Neuwied. Um teilnehmen zu können, muss jede Schule mindestens 25 Paare stellen, die gleichzeitig tanzen. Die Aufführung wird um 20:30 Uhr per Livestream synchronisiert.
Jeder Teilnehmer zahlt einen Mindestbeitrag von 7,50 Euro, der vollständig an die NCL-Stiftung geht. Die Organisation fördert die Forschung zu NCL, einer Krankheit, von der in Deutschland etwa 700 Kinder und Jugendliche betroffen sind. Typische Symptome sind fortschreitender Sehverlust, neurologischer Verfall und eine Lebenserwartung von durchschnittlich 30 Jahren.
Schirmherrin der Veranstaltung ist die Profitänzerin und TV-Persönlichkeit Melissa Ortiz-Gomez. Neuwieds Bürgermeister Jan Einig fungiert als offizieller Schiedsrichter für das Record Institute Germany und wird den Rekordversuch beglaubigen. Ziel ist es, Aufmerksamkeit für die Krankheit zu schaffen und betroffenen Familien Hoffnung zu geben.
Der Rekordversuch verbindet Tanz, Spendensammlung und gesellschaftliches Engagement für einen medizinischen Zweck. Bei Erfolg setzt die Aktion neue Maßstäbe für koordinierte Großveranstaltungen. Sämtliche Spenden fließen direkt in die NCL-Forschung und die Betreuung von Patient:innen.
