08 June 2026, 00:14

Deutschland verkauft 50.000 Bitcoin für 2,89 Milliarden Dollar – doch war es klug?

Deutschland wurde für den Verkauf von Bitcoin belächelt - Es sieht immer weniger peinlich aus

Deutschland verkauft 50.000 Bitcoin für 2,89 Milliarden Dollar – doch war es klug?

Deutschland verkaufte Mitte 2024 fast 50.000 Bitcoin und erzielte dabei rund 2,89 Milliarden US-Dollar. Der rasche Verkauf erfolgte innerhalb von nur 23 Tagen über große Börsen wie Kraken und Coinbase. Diese Maßnahme fiel in eine Zeit, in der andere Regierungen unterschiedliche Strategien für ihre Krypto-Bestände verfolgten.

Zwischen dem 19. Juni und dem 12. Juli 2024 stoßen Deutschland 49.858 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von etwa 57.900 US-Dollar pro Stück ab. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf rund 2,89 Milliarden US-Dollar. Beteiligte Handelsplattformen waren Kraken, Bitstamp, Coinbase, Cumberland und Flow Traders.

Zu diesem Zeitpunkt notierte der Bitcoin-Kurs deutlich unter seinem 2025er-Höchststand, wobei die Differenz über 100 Prozent betrug. Aktuell, bei einem Kurs von rund 62.000 US-Dollar, hat sich der Abstand auf unter 7 Prozent verringert. Ein weiterer Rückgang um 6 Prozent würde den Markt unter den Verkaufspreis Deutschlands drücken.

Der Verkauf trug zu einem Rückgang der weltweiten staatlichen Bitcoin-Reserven um 12 Prozent im Jahr 2024 bei. Auch andere Länder wie die USA und die Ukraine passten ihre Bestände an – allerdings mit unterschiedlichen Ansätzen: Manche stockten auf, andere verkauften.

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Anfang 2025 verzeichneten physische Bitcoin-ETFs an 13 aufeinanderfolgenden Tagen Abflüsse in Höhe von 4,33 Milliarden US-Dollar. Dieser Trend folgte auf die großangelegte Veräußerung Deutschlands und spiegelte eine veränderte Marktstimmung wider.

Deutschlands Bitcoin-Verkauf brachte zwar 2,89 Milliarden US-Dollar ein, ließ jedoch kaum Spielraum für Gewinne, da der aktuelle Kurs nur etwa 7 Prozent über dem Verkaufsniveau liegt. Die Aktion beeinflusste zudem die Marktentwicklung, darunter den Rückgang der staatlichen Reserven und erhebliche ETF-Mittelabflüsse. Ein leichter Kursrückgang könnte Bitcoin nun unter den von Deutschland erzielten Preis pro Einheit drücken.

Quelle