Deutschlands Handball-Frauen starten mit Medaillen-Traum in die WM 2024
Gretel BirnbaumDeutschlands Handball-Frauen starten mit Medaillen-Traum in die WM 2024
Deutschlands Frauen-Handballteam zielt bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft hoch
Mit großer Zuversicht geht die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft in die anstehende WM – das Ziel: der Einzug ins Halbfinale und die Chance auf eine Medaille. Ihr Turnier beginnt am Mittwoch in Stuttgart mit dem Auftaktspiel gegen Island.
Die Ambitionen des Teams sind klar: Alle drei Vorrundenspiele sollen gewonnen werden. Lucie-Marie Kretzschmar, eine der Schlüsselfiguren, ist überzeugt, dass Deutschland problemlos in die Hauptrunde einziehen wird. Gleichzeitig hofft sie, dass die Mannschaft nicht bereits im Viertelfinale scheitert, sondern bis aufs Podest vorstößt.
Eine entscheidende Rolle für den Erfolg wird das Torhüterduo spielen. Sarah Wachter und Katharina Filter sollen zwischen den Pfosten die Weichen stellen. Auf der rechten Außenposition werden Nina Engel und Viola Leuchter für zusätzliche Offensive sorgen.
Auch Emily Vogel, die nicht mehr die Kapitänsbinde trägt, gehört zu den Spielerinnen, auf die man achten sollte. Ohne die Führungsverantwortung wird von ihr eine starke Turnierleistung erwartet.
Falls Deutschland das Halbfinale erreicht, könnten sich sogar neue Torhüter-Optionen ergeben. Im 35-köpfigen Kader der Männer für die Handball-EM 2026 stehen Joel Birlehm, Lasse Ludwig, Malte Semisch, David Späth und Andreas Wolff – allerdings sind sie beim aktuellen Frauenturnier nicht im Einsatz.
Der Fokus der Mannschaft liegt darauf, die Gruppenspiele zu gewinnen und möglichst weit ins Turnier vorzudringen. Mit erfahrenen Torhüterinnen und schlagkräftigen Angreiferinnen peilt Deutschland eine Medaillenplatzierung an. Das Auftaktspiel gegen Island wird die erste Bewährungsprobe für ihre Titelambitionen sein.
