Die Linke kämpft mit radikalen Plänen um Einzug in Stuttgarts Landtag 2025
Sandro GuteDie Linke kämpft mit radikalen Plänen um Einzug in Stuttgarts Landtag 2025
Die Linke bereitet sich mit radikalen Forderungen auf die Landtagswahl 2025 in Baden-Württemberg vor
Die Linkspartei, Deutschlands linksradikale Kraft, geht mit ehrgeizigen politischen Zielen in den Wahlkampf für die baden-württembergische Landtagswahl 2025. Die Partei, die derzeit 64 Sitze im Bundestag hält, fordert grundlegende Reformen in den Bereichen Wohnen, Arbeitsrechte und Steuern. Obwohl sie seit 2011 bei jeder Landtagswahl angetreten ist, konnte sie bisher keinen Einzug in den Stuttgarter Landtag erreichen.
Die Linke entstand 2007 aus dem Zusammenschluss der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) mit der Wahlalternative Arbeit & Soziale Gerechtigkeit (WASG). In Baden-Württemberg erreichte sie bei der Bundestagswahl 2021 6,8 Prozent der Stimmen – im Landtag bleibt sie jedoch weiterhin ohne Vertretung.
Im Wohnungssektor schlägt die Partei eine Mietpreisbremse, die Verstaatlichung großer Immobilienkonzerne sowie den Bau von 20.000 neuen Sozialwohnungen pro Jahr vor. Zudem unterstützt sie Gewerkschaften in ihrem Kampf um kürzere Arbeitszeiten und stärkere Tarifbindungen. Arbeitnehmer:innen, so die Forderung, müssten mehr Mitbestimmung in Unternehmen erhalten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bildungspolitik: Die Linke pocht auf Chancengleichheit – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Identität. Finanzpolitisch will sie die Schuldenbremse des Landes abschaffen und eine Vermögenssteuer wieder einführen, um soziale Programme auszubauen.
Allerdings stehen Teile der Partei in der Kritik. Das baden-württembergische Verfassungsschutzamt beobachtet bestimmte Untergliederungen wegen Verdachts auf linksextremistische Bestrebungen.
Die Linke setzt in ihrem Wahlkampf auf Umverteilung, Arbeitnehmerrechte und öffentliche Eigentumsformen. Ihre Pläne zielen darauf ab, Wohnen, Arbeit und Steuern im Land neu zu gestalten. Ob daraus 2025 Mandate werden, bleibt abzuwarten.
