26 April 2026, 00:22

Dolores-Olmedo-Museum öffnet wieder – doch seine Zukunft bleibt ungewiss

Ein Museumsraum mit verschiedenen Artefakten, darunter Skulpturen, Tischgegenstände, eine Texttafel, eine Wandmalerei und Deckenleuchten im Anthropologischen Museum von Mexiko-Stadt.

Dolores-Olmedo-Museum öffnet wieder – doch seine Zukunft bleibt ungewiss

Das Dolores-Olmedo-Museum öffnet im Februar nach einer Schließphase wieder seine Türen. Bekannt als Heimat der weltweit größten Sammlungen von Werken Frida Kahlos und Diego Riveras, präsentiert das Museum zudem eine neue Ausstellung des Landschaftsmalers Yoab Vera. Doch seine Zukunft bleibt ungewiss – Grund sind anhaltende Streitigkeiten über geplante Umzugspläne.

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Das Museum in der Av. México 5843 im Stadtteil La Noria in Xochimilco steht seit Längerem in der Kritik, da vorgeschlagen wurde, seine Bestände in den Parque Aztlán zu verlegen. Diese Pläne widersprechen jedoch den Auflagen der Dolores-Olmedo-Stiftung, die vorschreibt, dass Museum und Kunstwerke am ursprünglichen Standort bleiben müssen. Trotz der Debatte haben die Bauarbeiten in Parque Aztlán noch nicht begonnen.

Unterdessen nimmt das Museum im Februar den Betrieb wieder auf – zeitgleich mit der Eröffnung von Yoab Veras Ausstellung. Der Künstler, der zwischen Mexiko-Stadt und Istanbul pendelt, wird dort seine Landschaftsgemälde zeigen. Einen ersten Einblick in die Wiedereröffnung bot bereits während der Art Week die Galerie Saenger.

Zudem will sich das Museum als kulturelles Ziel für internationale Touristen während der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 positionieren und Besucher anziehen.

Das Dolores-Olmedo-Museum öffnet also im Februar in La Noria mit Veras Ausstellung sowie seinen berühmten Kahlo- und Rivera-Sammlungen wieder seine Pforten. Die rechtlichen und logistischen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem geplanten Umzug sind jedoch weiterhin ungeklärt. Vorerst arbeitet das Museum weiterhin unter den Bedingungen, die der Stiftungsauftrag seiner Gründerin vorsieht.

Quelle