03 April 2026, 14:14

Drei Ludwigsburger fallen auf Betrug mit schnellem Geld herein

Ein Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen anprangert, die Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

Drei Ludwigsburger fallen auf Betrug mit schnellem Geld herein

Drei Anwohner des Landkreises Ludwigsburg nach Betrug mit schnellem Geld

Drei Bewohner des Landkreises Ludwigsburg sind auf eine Betrugsmasche hereingefallen, die ihnen einfaches und schnelles Geld versprochen hatte. Der Schwindel begann mit Werbeanzeigen auf Videoplattformen und in sozialen Medien, die die Opfer in gefälschte Anlageangebote lockten. Die Polizei warnt nun vor den Gefahren solcher trügerischen Versprechen.

Die Geschädigten wurden zunächst über Anzeigen kontaktiert, die einfache Möglichkeiten zum Geldverdienen anpriesen. Ein 22-jähriger Mann begann damit, für kleine Beträge "Likes" zu verteilen, ließ sich später jedoch überreden, in Kryptowährungen zu investieren – und verlor dabei 1.500 Euro.

Eine 48-jährige Frau und ein 49-jähriger Mann wurde ihnen versichert, ihr Geld werde "für sie arbeiten" und hohe Renditen abwerfen. Als sie versuchten, ihre angeblichen Gewinne abzuziehen, verlangten die Betrüger zusätzliche Gebühren. Der Mann überwies weitere 2.600 Euro in der Hoffnung, eine Auszahlung von über 10.000 Dollar freizuschalten, wurde jedoch misstrauisch, als die Kriminellen immer wieder neue Zahlungen forderten. Die Frau hingegen stoppte nach einem Verlust von 500 Euro und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Alle drei Opfer wurden angewiesen, sich bei einem kostenlosen Instant-Messaging-Dienst auf ihren Handys zu registrieren. Die Behörden betonen, dass eine Rückerstattung des verlorenen Geldes oft unmöglich ist – insbesondere, wenn die Beträge bereits auf ausländische Konten transferiert wurden.

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg ruft Bürger, die ähnliche Vorfälle vermuten, dazu auf, sich unter der Telefonnummer 49 7141 18-8777 oder per E-Mail an [email protected] zu wenden. Weitere Informationen zu Anlagebetrug bietet die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie die polizeiliche Kriminalprävention.

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Die Polizei bestätigt, dass eine Rückholung des Geldes nach einer Überweisung kaum möglich ist – vor allem, wenn es ins Ausland geflossen ist. Die Geschädigten in Ludwigsburg haben bereits tausende Euro verloren. Die Ermittlungen laufen weiter. Die Behörden raten zur Vorsicht bei unaufgeforderten Anlageangeboten im Internet.

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