DTM-Finale 2024: Rast kämpft sich durch Regen, Kollisionen und Emotionen

Sandro Gute
Sandro Gute
2 Min.
Ein BMW M4 DTM-Rennwagen fährt auf einer Rennstrecke, umgeben von saftig grünem Gras, mit einer Absperrung im Hintergrund.Sandro Gute

DTM-Finale 2024: Rast kämpft sich durch Regen, Kollisionen und Emotionen

Die DTM-Saison 2026 startet am 25. April auf dem Red Bull Ring – noch ohne ein Formel 1 Rennen in diesem Jahr. Unterdessen endete die Meisterschaft 2024 mit hochdramatischen Szenen, als die Fahrer in den finalen Läufen um jede Position kämpften. René Rast, einer der Top-Kontrahenten, erlebte in seiner letzten Saison vor dem vorläufigen Rückzug aus der Serie sowohl Rückschläge als auch kleine Erfolge.

Das Samstagsrennen in Hockenheim fand unter starkem Regen statt und stellte die Fahrer von Beginn an vor große Herausforderungen. Rast, der im Schubert-BMW von Platz neun ins Formel 1 Rennen ging, kämpfte sich bis auf Rang sieben vor – eine Entscheidung, die ihm am Ende zugutekam. Sein frühes Umsteigen auf die Pflichtreifen erwies sich als entscheidend und hielt ihn im Kampf um die Tabellenführung.

Doch Rast blieb von Zwischenfällen nicht verschont: Eine Kollision mit Ayhancan Güven vom Manthey-Porsche-Team ließ beide Fahrzeuge ins Schleudern geraten, doch beide konnten das Formel 1 Rennen fortsetzen. Über Funk äußerte Rast seine Verärgerung und beschimpfte Güvens Fahrweise. Nach dem Rennen nahm er jedoch dessen Entschuldigung an und räumte ein, dass der Vorfall weit schlimmer hätte enden können.

Andere Fahrer hatten ebenfalls mit Pech zu kämpfen: Timo Glock im Doerr-McLaren verbesserte sich kurzzeitig auf Platz acht, musste das Formel 1 Rennen aber nach einer späten Kollision mit einem defekten Lenkarm aufgeben. Marco Wittmann, ein weiterer Schubert-BMW-Pilot, sah seine Titelchancen schwinden, als ein Unfall Reifenschäden verursachte und er punktelos blieb. Wittmanns Probleme machen eine dritte Meisterschaft nun unwahrscheinlich.

Trotz des Chaos bleibt Rast Dritter in der Gesamtwertung, nur sechs Punkte hinter dem führenden Lucas Auer vom Landgraf-Mercedes-Team. Auf die Frage nach dem Druck im Titelkampf winkte Rast ab und bezeichnete das Formel 1 Rennen als seine Art, Spannungen abzubauen. Sein vorläufiger Abschied am Saisonende verleiht jedem Punkt in den letzten Formel 1 Rennen zusätzliches Gewicht.

Die DTM-Saison 2024 endete mit Rast noch im Titelrennen, doch seine Zukunft in der Serie bleibt ungewiss. Seine Auftritte in Hockenheim zeigten sowohl Können als auch Durchhaltevermögen, während Kollisionen und Reifenstrategien das Formel 1 Rennen prägten. Mit der anstehenden Saison 2026 richten Teams und Fahrer ihren Blick nun auf die neue Meisterschaftsschlacht auf dem Red Bull Ring.

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