Düstere Premiere: "Tod: Unser Gevatter" fordert das Publikum in der Neckarhalle heraus
Selma SchmiedtDüstere Premiere: "Tod: Unser Gevatter" fordert das Publikum in der Neckarhalle heraus
"Tod: Unser Gevatter" – Neue Theaterperformance in der Neckarhalle
Am Freitag, den 20. Februar 2026, findet in der Neckarhalle die Premiere der neuen Bühnenproduktion Tod: Unser Gevatter statt. Die um 20:00 Uhr beginnende Vorstellung ist das vierte Werk des rätselhaften Künstlers, der sich nur als der Gevatter bezeichnet. Tickets sind ab sofort erhältlich, mit Preisen zwischen 23 und 29 Euro vor Ermäßigungen.
Die Inszenierung greift eine düster-fantastische Prämisse auf: Angesichts der explodierenden Weltbevölkerung ist der Sensenmann mit der schieren Menge an Seelen überfordert. Um die Last zu bewältigen, bestellt er einen Gevatter – eine Art Lehrling – zur Verwaltung des Jenseits. Die Themen der Show spiegeln wachsende Ängste vor Überbevölkerung und ihren ökologischen Folgen wider.
Die Neckarhalle bietet gestaffelte Ticketpreise an: Standardkarten kosten 29, 26 oder 23 Euro, ermäßigte Tickets sind mit 50 Prozent Rabatt erhältlich. Auf jeden Kauf fällt eine Systemgebühr von 1 Euro an.
Über frühere Werke des Künstlers, darunter möglicherweise ein Stück namens Totenkomödie, liegen keine gesicherten Informationen vor. Auch angebliche Auszeichnungen wie der Tuttlinger Kräh ließen sich nicht verifizieren.
Die Produktion erscheint zu einer Zeit, in der existenzielle und ökologische Themen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Mit dem Vorverkauf ist ein Platz für die Vorstellung am 20. Februar gesichert. Das Publikum darf sich auf einen zum Nachdenken anregenden Abend freuen – auch wenn über das Gesamtwerk des Künstlers nur wenig bekannt ist.
