25 May 2026, 02:11

Elterngeld-Kürzungen: Warum Familien jetzt um ihre Unterstützung bangen

Ex-Familienministerin Giffey warnt vor Streichungen bei Elterngeld

Elterngeld-Kürzungen: Warum Familien jetzt um ihre Unterstützung bangen

Deutschlands Elterngeld steht vor möglichen Kürzungen – Kritik an Sparplänen der Regierung

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Regierung prüft Einschnitte beim Elterngeld, um die Staatsausgaben zu senken. Die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey (SPD) warnt vor den Folgen: Die Pläne könnten Familien belasten und die Gleichstellung am Arbeitsplatz zurückwerfen. Die Debatte entzündet sich zu einem Zeitpunkt, an dem die Geburtenrate so niedrig ist wie seit 1946 nicht mehr.

Laut Berichten erwägt Familienministerin Karin Prien (CDU), die Leistungen um rund 350 Millionen Euro zu kürzen. Das staatliche Lohnersatzmodell, das seit seiner Einführung 2007 kaum angepasst wurde, gerät damit unter Druck. Kritiker monieren, dass eine Schwächung der Förderung jetzt das falsche Signal an Eltern sende.

Giffey hatte sich wiederholt für Reformen eingesetzt, um eine gerechtere Aufteilung der Elternzeit zwischen Partnern zu fördern. Aktuell beziehen 74 Prozent der Leistungsempfängerinnen Frauen – ein Zeichen für anhaltende Ungleichheit. Die ehemalige Ministerin betonte, das Elterngeld helfe Eltern, Beruf und Familie zu vereinbaren und den Wiedereinstieg in den Job zu erleichtern.

Der Widerstand gegen die Kürzungspläne wächst. Britta Altenkamp, Leiterin des Zukunftsforums Familie, nannte die Diskussion ein „verheerendes Signal“ für Familien. Auch Wolfgang Kubicki, designierter FDP-Vorsitzender, übt scharfe Kritik an den Vorhaben.

Die geplanten Streichungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Deutschlands Geburtenrate historische Tiefstände erreicht. Das Elterngeld gilt seit Langem als wichtige Stütze für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie für die Karriereplanung. Kürzungen könnten Eltern zusätzlich belasten – und die ohnehin bestehende Kluft bei der Inanspruchnahme der Elternzeit zwischen Männern und Frauen weiter vertiefen.

Quelle