06 January 2026, 18:39

FDP-Chef Dürr will alle Gesetze seit 2000 streichen – und die **Bundesregierung** zum Neuanfang zwingen

Eine Konferenzszene mit Sitzenden, die einer Bühne zugewandt sind, auf der ein Gespräch zwischen Medienpersonal und Eigentümern stattfindet, mit einem großen Banner und einer Wand im Hintergrund.

Radikaler FDP-Vorschlag: Alte Gesetze verfallen lassen - FDP-Chef Dürr will alle Gesetze seit 2000 streichen – und die **Bundesregierung** zum Neuanfang zwingen

FDP-Chef Christian Dürr hat eine radikale Reform der deutschen Gesetzgebung gefordert. Auf dem traditionellen Dreikönigstreffen seiner Partei in Stuttgart schlug er vor, alle seit dem Jahr 2000 beschlossenen Gesetze abzuschaffen. Der Schritt würde eine künftige Bundesregierung zwingen, nur jene Vorschriften neu einzuführen, die sie für unverzichtbar hält.

Dürr präsentierte seinen Plan am 6. Januar 2026 beim Epiphanias-Treffen der FDP. Dem Vorschlag zufolge würden alle seit der Jahrtausendwende erlassenen Gesetze automatisch mit Ende der nächsten Legislaturperiode auslaufen. Eine neu gewählte Bundesregierung hätte dann vier Jahre Zeit, um ausschließlich die Regelungen wieder in Kraft zu setzen, die sie für sinnvoll und notwendig erachtet.

Der FDP-Vorsitzende kritisierte, dass die deutsche Gesetzgebung zu zögerlich und von einer "Null-Risiko-Mentalität" geprägt sei, die Fortschritt und Innovation hemme. Durch einen solchen Neuanfang des rechtlichen Rahmens könnte das Land seiner Meinung nach die Verwaltung verschlanken und sich auf wirksamere Politiken konzentrieren.

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Die Umsetzung des Vorhabens würde eine künftige Bundesregierung dazu verpflichten, jedes Gesetz, das sie behalten möchte, neu zu begründen. Sollte der Plan Realität werden, könnte dies zu einem deutlichen Abbau bestehender Regulierungen führen. Der FDP-Vorschlag steht nun zur weiteren politischen Debatte und möglichen gesetzgeberischen Schritte an.