Frauen-Handballteam kämpft bei Heim-WM 2025 um das Halbfinale – mit Star-Charme und Druck
Selma SchmiedtFrauen-Handballteam kämpft bei Heim-WM 2025 um das Halbfinale – mit Star-Charme und Druck
Deutschlands Frauen-Handballteam steht vor großer Herausforderung bei der WM 2025
Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft bereitet sich auf eine große Bewährungsprobe bei der Weltmeisterschaft 2025 vor. Das von Deutschland und den Niederlanden gemeinsam ausgerichtete Turnier beginnt diese Woche – und die Erwartungen sind hoch. Bundestrainer Markus Gaugisch sieht die Heim-WM als Chance, den Sport im eigenen Land populärer zu machen und gleichzeitig auf dem Parkett eine starke Leistung zu zeigen.
Das Team, angeführt von Gaugisch und Co-Trainerin Jasmina Rebmann-Jankovic, geht selbstbewusst in den Wettbewerb. Das Auftaktspiel gegen Island am Mittwoch markiert den Beginn einer Vorrundengruppe, in der auch Duelle mit Uruguay und Serbien anstehen.
Seit ihrem Olympia-Auftritt 2022 hat die deutsche Auswahl zunehmend Aufmerksamkeit erregt. Spielerinnen wie Antje Döll, Jenny Behrend, Xenia Smits und Viola Leuchter wurden durch jenes Turnier zu bekannten Gesichtern. Jetzt rückt die Weltmeisterschaft in den Fokus – mit dem ehrgeizigen Ziel, erstmals seit 2008 wieder das Halbfinale zu erreichen.
Gaugisch betont, dass der Heimvorteil vor allem Motivation statt Druck bedeutet. Er ist überzeugt, dass sein Team "echten Star-Charme" besitzt und eine neue Welle der Begeisterung für den Handballsport auslösen kann. Sein Ziel ist klar: Bis zum Viertelfinale das beste Handball des Turniers zeigen.
Der Bundestrainer fordert von seinen Spielerinnen, alles auf dem Platz zu lassen. Ein mitreißendes Turnier, so seine Überzeugung, könnte als Katalysator für die weitere Entwicklung des Handballs in Deutschland wirken. Mit dem Auftaktspiel in wenigen Tagen ist das Team bereit, die Herausforderung vor heimischem Publikum anzunehmen.
Die deutsche Mannschaft startet mit der Partie gegen Island in das Turnier, bevor es in der Vorrunde gegen Uruguay und Serbien geht. Die Olympia-Erfahrung und der wachsende Bekanntheitsgrad der Spielerinnen bilden die Grundlage für ein wettbewerbsintensives Turnier. Fest im Blick haben sie dabei einen Halbfinaleinzug – und eine nachhaltige Wirkung auf den Handball in Deutschland.
