17 March 2026, 01:03

Freiburg steht still: Massive Verkehrsbehinderungen durch Anti-AfD-Protest am Mittwoch

Eine große Gruppe von Menschen nimmt an einer Protestdemo auf einer Straße in Washington, D.C. teil und hält Schilder und Banner hoch, während einige Fahrrad fahren, unter einem klaren blauen Himmel.

Freiburg steht still: Massive Verkehrsbehinderungen durch Anti-AfD-Protest am Mittwoch

Freiburg bereitet sich auf massive Verkehrsbehinderungen am Mittwoch, den 11. Februar vor, wenn eine Protestdemonstration durch die Stadt zieht. Die Kundgebung unter dem Motto "Keinen Schritt zurück – Stoppt die AfD!" startet am Europaplatz und führt durch zentrale Bereiche der Stadt. Sowohl die Veranstalter als auch die Behörden warnen vor Verzögerungen und Straßensperrungen, die sowohl den öffentlichen Nahverkehr als auch Autofahrer betreffen werden.

Die Demonstration beginnt um 16 Uhr am Europaplatz, der eigentliche Marsch setzt sich eine Stunde später in Bewegung. Die Route führt über die Habsburgerstraße und die Zähringer Straße bis zum Zielort, dem Bürgerhaus Zähringen. Trotz der Proteste bleibt der Zugang zur AfD-Veranstaltung im Gebäude jedoch möglich.

Der öffentliche Nahverkehr wird während der Kundgebung stark eingeschränkt sein: Die Straßenbahnlinie 5 endet vorzeitig an der Haltestelle Erbprinzenstraße, während die Linie 3 nur zwischen Munzinger Straße und Bertoldsbrunnen verkehrt. Die Linie 2 fährt eine verkürzte Strecke und bedient lediglich die Haltestellen von Günterstal bis zur Eugen-Martin-Straße. Die Buslinie 27 wird für die Dauer des Marsches komplett ausgesetzt.

Ab 17 Uhr sind die Habsburgerstraße und die Zähringer Straße für den Durchgangsverkehr vollständig gesperrt. Die Polizei hat keine genauen Teilnehmerzahlen genannt, doch ähnliche Proteste in benachbarten Städten wie Weilheim und Günzburg zogen in der Vergangenheit zwischen mehreren Hundert und Tausend Menschen an.

Die Demonstration wird zu erheblichen Verzögerungen für Autofahrer und Nutzer des öffentlichen Verkehrs führen. Straßensperrungen sowie geänderte Tram- und Busverbindungen bleiben bis zum Ende des Marsches bestehen. Anwohner und Pendler werden aufgefordert, alternative Routen zu planen oder deutlich mehr Reisezeit einzuplanen.

AKTUALISIERUNG

Protest zieht 1.800 Teilnehmer an; Zusammenstöße mit der Polizei gemeldet

Die Demonstration zählte 1.800 Teilnehmer und es kam zu Berichten über Konfrontationen zwischen Demonstranten und Polizei. Wichtige Vorfälle waren:

  • Maskierte Personen, die versuchten, Barrieren zu durchbrechen, was dazu führte, dass Beamte Pfefferspray einsetzten.
  • Sitzblockaden und beschädigte Polizeiabsperrungen, wobei unter Streifenwagen Nägel entdeckt wurden.
  • Sieben Festnahmen, als die Spannungen während des Marsches eskalierten.