30 December 2025, 20:23

Freiburger Frauenorganisationen kämpfen gegen steigende Gewalt vor dem Frauentag

Eine Frau in einem grünen T-Shirt steht auf einer Demo und hält ein weißes Schild hoch, dahinter viele andere Menschen.

Freiburger Frauenorganisationen kämpfen gegen steigende Gewalt vor dem Frauentag

Frauenorganisationen im Erzbistum Freiburg fordern entschlossenere Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Ihre Kampagne kommt zu einer Zeit, in der die Sorge über steigende Femizid-Raten und nicht gemeldete Misshandlungsfälle in ganz Deutschland wächst. Die Gruppen drängen auf politische Reformen vor dem Internationalen Frauentag am 8. März.

Laut aktuellen Zahlen wird in Deutschland fast jeden Tag eine Frau getötet. Auch andere Formen von Gewalt, darunter sexualisierte und digitale Übergriffe, nehmen zu. Viele Fälle bleiben im Verborgenen, da Betroffene oft innerhalb des eigenen sozialen Umfelds leiden.

Die Freiburger Initiativen fordern Reformen auf Landesebene: Sie verlangen mehr Plätze in Frauenhäusern, bessere Unterstützungsnetzwerke und strengere Maßnahmen zur Täterresozialisierung. Beratungsstellen, Frauenhäuser und soziale Dienste in der Region leisten bereits kontinuierliche Hilfe für Überlebende. Am Vorabend des Internationalen Frauentags findet in Freiburg ein politischer Abendgottesdienst statt, der das Bewusstsein schärfen und einen Wandel der gesellschaftlichen Einstellung vorantreiben soll. Die Organisationen betonen zudem die Notwendigkeit verbesserter Schulungen für Polizei- und Justizmitarbeiter, um solche Fälle sensibler zu behandeln.

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Der Aufruf zu mehr Engagement unterstreicht den dringenden Bedarf an strukturellen Veränderungen. Aktivistinnen und Aktivisten setzen sich für besseren Schutz, mehr Ressourcen und eine Kultur ein, die Gewalt nicht länger toleriert. Ihre Bemühungen halten an, während der Internationale Frauentag näher rückt.