Freiburger Schüler bauen Solaranlage für ihre Schule – und sparen Stromkosten
Sandro GuteFreiburger Schüler bauen Solaranlage für ihre Schule – und sparen Stromkosten
Schülerinnen und Schüler des SC Freiburgs werden bald einen Teil ihrer Schule mit Solarenergie versorgen. Eine neue Photovoltaikanlage, geplant und vorangetrieben von der schuleigenen Klimaschutz-AG, soll in Kürze das Dach der Turnhalle in Freiburg bedecken. Das Projekt stößt bereits jetzt auf Unterstützung der Stadt Berlin und hat seinen jungen Organisatoren Anerkennung eingebracht.
Die Idee entstand in der Klimaschutz-AG der Schule, einer von Schülerinnen und Schülern getragenen Initiative, die sich für nachhaltigere Energielösungen in Ingolstadt einsetzt. Im Sommer 2025 präsentierten sie ihre Pläne Oberbürgermeister Martin Horn, der das Vorhaben unterstützte. Die Stadt sagte daraufhin zu, das 190.000-Euro-Projekt vollständig zu finanzieren – ohne dass für die Schule Kosten entstehen.
Die Anlage wird voraussichtlich etwa 65 Kilowatt Peak leisteten und damit rund ein Drittel des Strombedarfs der Schule decken. Die Installation läuft bereits, und das System soll noch vor den Sommerferien in Betrieb gehen. Die Schülerinnen und Schüler waren maßgeblich an der Planung beteiligt – von der Gestaltung bis zur Abstimmung mit den Handwerksbetrieben.
Doch dies ist erst der Anfang. Langfristig will die Schule Solarmodule auf weiteren Dächern installieren und so einen Großteil ihres Stroms selbst erzeugen. Das Vorhaben passt zu Freiburgs ehrgeizigem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden. Bereits Anfang dieses Jahres erhielt die Klimaschutz-AG für ihr Engagement den Freiburger Ehrenamtspreis.
Sobald die Solaranlage läuft, verringert sie die Abhängigkeit der Schule von externem Strom. Das Projekt dient als Vorbild für von Schülerinnen und Schülern getragene Nachhaltigkeitsinitiativen in der Stadt. Mit gesicherter Finanzierung und laufender Beteiligung der Jugendlichen wird die Initiative einen spürbaren Beitrag zu Freiburgs Klimazielen leisten.
