03 January 2026, 02:22

Freiburgs buntes Protestwochenende: Klimastreik, Wehrpflicht-Debatte und Gaza-Solidarität

Eine Gruppe von Menschen, die auf einer Straße protestieren und Plakate halten, mit Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und dem Himmel im Hintergrund.

Freiburgs buntes Protestwochenende: Klimastreik, Wehrpflicht-Debatte und Gaza-Solidarität

Freiburg bereitet sich auf ein vielseitiges Demonstrationswochenende vor, bei dem am Freitag und Samstag mehrere Kundgebungen und Märsche stattfinden werden. Die Veranstaltungen decken Themen wie Klimaschutz, Handelsabkommen, Wehrpflicht und internationale Solidarität ab – was zu möglichen Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen im Straßenbahnverkehr führen könnte.

Die Stadtverwaltung warnt vor kurzfristigen Straßensperrungen und eingeschränktem Zugang zu einigen Bereichen, allerdings bleiben die meisten Parkhäuser durchgehend geöffnet.

Die erste Demonstration beginnt am Freitag, dem 14. November, um 18:00 Uhr am Platz der Alten Synagoge. Im Rahmen des internationalen Klimastreiks wird der Marsch über die Werthmannstraße, Rempartstraße, Talstraße und die Kaiserbrücke führen, bevor er gegen 22:00 Uhr endet. Erwartet werden etwa 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Noch am selben Tag findet von 11:30 bis 14:30 Uhr im Mensagarten an der Rempartstraße eine kleinere stationäre Kundgebung statt. Die Veranstaltung mit rund 20 Teilnehmenden richtet sich gegen eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht und den wachsenden Einfluss rechtsextremer Kräfte.

Am Samstag, dem 15. November, startet unter dem Motto „Freiheit für Gaza“ um 13:00 Uhr ein Informationsstand am Platz der Alten Synagoge, der bis 19:00 Uhr geöffnet bleibt. Um 14:00 Uhr beginnt ein Marsch, der über den Rotteckring, Friedrichring und die Kaiser-Joseph-Straße zurück zum Ausgangspunkt führt. Die Organisatorinnen und Organisatoren rechnen mit etwa 1.000 Teilnehmenden.

Schon am Vormittag desselben Tages ist von 9:30 bis 12:30 Uhr auf dem Augustinerplatz eine Kundgebung gegen das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen geplant. Im Fokus stehen dabei die Bedenken gegenüber dem geplanten Handelsvertrag zwischen der Europäischen Union und den südamerikanischen Staaten.

Wegen der Proteste am Wochenende muss mit vorübergehenden Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen im Straßenbahnverkehr gerechnet werden. Autofahrende und Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs werden gebeten, wo möglich Ausweichrouten zu planen. Die Behörden bestätigten, dass zwar einzelne Straßen kurzfristig gesperrt werden könnten, die meisten Parkmöglichkeiten während der Veranstaltungen jedoch zugänglich bleiben.

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