24 January 2026, 02:09

Freiburgs Innenstadt am 22. Januar lahmgelegt: Zwei Kundgebungen sorgen für Chaos

Eine große Gruppe von Menschen marschiert am 21. Januar 2020 in Washington, D.C. eine Straße entlang, hält Schilder und Banner hoch und fährt mit Fahrrädern, während im Hintergrund Schilder, Bäume und ein klarer blauer Himmel zu sehen sind.

Freiburgs Innenstadt am 22. Januar lahmgelegt: Zwei Kundgebungen sorgen für Chaos

Freiburger Innenstadt am Donnerstag, 22. Januar 2026, durch zwei Kundgebungen beeinträchtigt

In der Freiburger Innenstadt kommt es am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, aufgrund zweier separater Demonstrationen zu Einschränkungen. Eine kurzfristig angemeldete Kundgebung unter dem Motto "Hände weg von Rojava" wird voraussichtlich zwischen 18:00 und 21:00 Uhr etwa 1.200 Teilnehmer versammeln. Bereits am Nachmittag findet zudem ein kleinerer Marsch der Initiative "Juden in Freiburg" statt, der zusätzlich zu Verkehrs- und Fußgängerbehinderungen führen wird.

Die Abendkundgebung "Hände weg von Rojava" beginnt um 18:00 Uhr am Europaplatz. Die Teilnehmenden werden eine festgelegte Route ablaufen, bevor sie zum Ausgangsort zurückkehren. Die Stadtverwaltung betont, dass diese Veranstaltung in keinem Zusammenhang mit dem Europa-League-Spiel des SC Freiburg gegen Maccabi Tel Aviv steht, das später am Abend stattfindet.

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Schon früher, um 16:30 Uhr, führt "Juden in Freiburg" eine Demonstration vom Platz der Alten Synagoge zum Stühlinger Kirchplatz an. Hier werden etwa 200 Menschen erwartet. Die Kundgebung endet noch vor Beginn der größeren Abendveranstaltung. Die Behörden warnen vor erheblichen Verzögerungen für Autofahrer und Fußgänger. Die Einschränkungen bleiben während beider Veranstaltungen im Innenstadtbereich bestehen.

Die beiden Demonstrationen bringen vorübergehende Änderungen für den Verkehr und die Bewegungsfreiheit in der Freiburger Innenstadt mit sich. Besonders die größere "Hände weg von Rojava"-Kundgebung wird voraussichtlich zwischen 18:00 und 21:00 Uhr die stärksten Beeinträchtigungen verursachen. Anwohner und Besucher werden aufgefordert, Ausweichrouten zu planen oder zusätzliche Zeit für ihre Wege einzuberechnen.