Freiburgs Rettungsdienstzentrum feiert Richtfest – ein Meilenstein für die Sicherheit der Stadt
Gretel BirnbaumFreiburgs Rettungsdienstzentrum feiert Richtfest – ein Meilenstein für die Sicherheit der Stadt
Freiburgs neues Nachrichten-Rettungsdienstzentrum in der Eschholzstraße erreicht Meilenstein
Mit dem Richtfest für Gebäude H hat das neue Nachrichten-Rettungsdienstzentrum der Stadt Freiburg einen wichtigen Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Die Feier markiert den Fortschritt des 35-Millionen-Euro-Projekts, das künftig professionellen und ehrenamtlichen Rettungskräften als gemeinsame Basis dienen wird. Damit unterstreicht die Stadt ihr Engagement für öffentliche Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die gesamte Finanzierung übernimmt die Stadt Freiburg im Breisgau, unterstützt durch einen kleinen Zuschuss des Landes Baden-Württemberg in Höhe von knapp drei Prozent der Gesamtkosten. Trotz gestiegener Baukosten bleibt das Vorhaben im Budgetrahmen und befindet sich nun in der finalen Phase. Die Fertigstellung ist für Anfang 2027 geplant, die Eröffnung soll im zweiten Quartal desselben Jahres erfolgen.
Das neue Zentrum wird multifunktional genutzt: Tagsüber stehen die Räumlichkeiten der Berufsfeuerwehr und der Stadtverwaltung zur Verfügung. Abends übernehmen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer von Organisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst, der Bergwacht, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Tauchergruppe Pinguine und der Freiwilligen Feuerwehr die Nutzung. Das Gebäude umfasst Klassenzimmer, Büros, Aufenthaltsbereiche, eine große Fitness- und Bewegungszone, Umkleiden, Schulungsräume sowie spezielle Infrastruktur für Einsatzfahrzeuge. Nachhaltigkeit spielte bei der Planung eine zentrale Rolle: Passivhaus-Elemente, Photovoltaikanlagen und begrünte Dächer sorgen dafür, dass das Zentrum den kommunalen Energiestandards entspricht und umweltfreundlich betrieben wird.
Sobald der Komplex in Betrieb geht, wird er die Einsatzfähigkeit der Freiburger Rettungskräfte deutlich stärken. Moderne Trainings- und Arbeitsbedingungen für Haupt- und Ehrenamtliche sind ebenso vorgesehen wie eine langfristige Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Die Investition der Stadt unterstreicht ihre Prioritäten: Sicherheit, essentielle Dienstleistungen und eine nachhaltige Gemeinschaftsarbeit.
