03 March 2026, 00:52

Freiburgs VAG eröffnet zweites E-Bus-Depot für klimaneutralen Nahverkehr bis 2030

Zwei Busse fahren über eine Brücke mit Geländern, Strommasten mit Drähten, Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Freiburgs VAG eröffnet zweites E-Bus-Depot für klimaneutralen Nahverkehr bis 2030

Verkehrs-AG Freiburg (VAG) eröffnet zweites E-Bus-Depot – großer Schritt zu umweltfreundlicherem Nahverkehr

Die Verkehrs-AG Freiburg (VAG) hat ihr zweites Depot für Elektrobusse in Betrieb genommen und damit einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einem grüneren ÖPNV gesetzt. Das Projekt wurde mit rund 43 Millionen Euro aus Bundes-, Landes- und kommunalen Mitteln gefördert. Mit 22 neuen E-Bussen, die bereits im Einsatz sind, besteht die Flotte nun zu zwei Dritteln aus elektrisch betriebenen Fahrzeugen.

Das neue Depot unterstützt das Ziel der VAG, bis 2030 ein komplett emissionsfreies Busnetz zu betreiben. Die 22 neuesten E-Busse fahren ausschließlich mit Ökostrom, verursachen weniger Lärm und stoßen im Vergleich zu herkömmlichen Dieselmodellen deutlich weniger Schadstoffe aus. Um den steigenden Bedarf zu decken, hat das Unternehmen eine europaweite Ausschreibung für weitere 25 Elektrobusse gestartet.

Auch intern wurden die Abläufe an die Umstellung auf E-Mobilität angepasst. Bis Ende des Jahres wird die Zahl der Schnellladestationen von derzeit acht auf 16 verdoppelt, um einen reibungsloseren Betrieb zu gewährleisten. Die erweiterte Flotte soll bereits bald einen vollständig elektrischen Fahrbetrieb an Wochenenden ermöglichen.

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Insgesamt investiert die VAG rund 59 Millionen Euro in neue Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Systemmodernisierungen. Die Maßnahmen sind Teil der übergeordneten Strategie, den Freiburger Nahverkehr sauberer und nachhaltiger zu gestalten.

Das zweite E-Bus-Depot stärkt die Kapazitäten der VAG, ihr Klimaziel für 2030 zu erreichen. Mit weiteren Elektrobussen in Planung und dem Ausbau der Ladeinfrastruktur rückt die Stadt einem vollständig emissionsfreien Liniennetz näher. Das Projekt unterstreicht das langfristige Engagement, verkehrsbedingte Umweltbelastungen zu reduzieren.