Gefälschte Papiere am Bahnhof Kehl: Kongolesin bei Einreise gestoppt
Eine 27-jährige Kongolesin wurde am Bahnhof Kehl nach ihrer Ankunft mit einem Zug aus Frankreich kontrolliert und angehalten. Grenzbeamte entdeckten, dass sie gefälschte Dokumente bei sich trug, als sie versuchte, nach Deutschland einzureisen.
Der Vorfall ereignete sich bei einer routinemäßigen Kontrolle am 17. Juni. Die Frau präsentierte einen gültigen kongolesischen Pass sowie eine abgelaufene französische Aufenthaltserlaubnis. Auf Nachfrage zeigte sie auf ihrem Handy einen Antrag auf Verlängerung vor. Die Beamten stellten jedoch schnell fest, dass das Gültigkeitsdatum des Dokuments manipuliert worden war.
Die Behörden gingen von einer Urkundenfälschung und einem unerlaubten Einreiseversuch aus. Nach Überprüfung der Beweise leiteten sie die Rückführung der Frau nach Frankreich ein. Dies war nicht der erste derartige Fall in Kehl in diesem Jahr: Bereits am 16. März war bei einer Zugkontrolle aus Frankreich ein gefälschter belgischer Personalausweis aufgedeckt worden.
Nach Abschluss aller Formalitäten wurde die Frau an der Grenze zurückgewiesen. Der Fall unterstreicht die laufenden Bemühungen der Bundespolizeiinspektion Offenburg, gefälschte Reisedokumente aufzuspüren. Der Frau wurde die Einreise verweigert, und sie wurde nach Frankreich zurückgeschickt. Weitere Details zu ähnlichen Fällen im Jahr 2024 wurden bisher nicht bekannt gegeben.






