Glaserhandwerk erhöht Löhne und Ausbildungsvergütungen gegen Inflation
Gretel BirnbaumGlaserhandwerk erhöht Löhne und Ausbildungsvergütungen gegen Inflation
Beschäftigte im Glaserhandwerk erhalten Lohnerhöhungen – Azubis profitieren von höheren Ausbildungsvergütungen
Arbeitnehmer im deutschen Glaserhandwerk können sich über höhere Löhne freuen, ebenso steigen die Ausbildungsvergütungen für Lehrlinge. Die Anpassungen folgen ähnlichen Tariferhöhungen für Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie. Beide Maßnahmen sollen den Arbeitnehmern helfen, die gestiegenen Lebenshaltungskosten besser zu bewältigen.
In Baden-Württemberg erhalten rund 7.500 Beschäftigte des Glaserhandwerks höhere Löhne. Die erste Erhöhung um 2,2 Prozent tritt im Dezember 2022 in Kraft, eine weitere um 2,4 Prozent folgt im September 2023. Auch Auszubildende profitieren: Lehrlinge im ersten Lehrjahr erhalten künftig 1.040 Euro monatlich – eine Steigerung um 50 Euro.
Schon im vergangenen Jahr hatten 30.000 Beschäftigte im Metallbau und in der Feinwerktechnik eine einmalige Inflationsausgleichszahlung von 1.200 Euro erhalten. Es folgten gestaffelte Lohnerhöhungen um 3,2 und 3,3 Prozent im Jahr 2025, die die IG Metall ausgehandelt hatte. Die jüngsten Anpassungen setzen diesen Trend fort und sollen die finanziellen Belastungen durch die Inflation abfedern.
Die Lohnerhöhungen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, Fachkräfte in handwerklichen Berufen zu unterstützen. Sowohl im Glaserhandwerk als auch in der breiteren Metallbranche wurden nun höhere Verdienste für die Beschäftigten durchgesetzt.
Die Tariferhöhungen bringen finanzielle Entlastung für tausende Arbeitnehmer im Glaserhandwerk und verwandten Branchen. Da auch Auszubildende höhere Vergütungen erhalten, sollen die Änderungen die Ausbildung und Beschäftigung nachhaltiger gestalten. Die Anpassungen folgen einem Muster inflationsgebundener Lohnerhöhungen in den deutschen Industriezweigen.






