26 March 2026, 16:13

Grenzbeamte stoppen zwei Reisende mit gefälschten Pässen in Weil am Rhein

Alter deutscher Pass mit zwei Stempeln auf schwarzem Hintergrund.

Grenzbeamte stoppen zwei Reisende mit gefälschten Pässen in Weil am Rhein

Zwei Personen mit gefälschten Pässen an deutscher Grenze gestoppt

Zwei Reisende sind an einem deutschen Grenzübergang aufgehalten worden, nachdem sie versucht hatten, mit gefälschten Pässen ins Land einzureisen. Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend, dem 28. November 2025, während einer routinemäßigen Kontrolle der Bundespolizei in Weil am Rhein. Die Beamten entdeckten die Fälschungen, als das Paar statt physischer Dokumente lediglich Handybilder von taiwanesischen Pässen vorzeigte.

Die Bundespolizisten am Autobahngrenzübergang Weil am Rhein wurden misstrauisch, als die Reisenden digitale Abbildungen ihrer Pässe präsentierten – statt der Originaldokumente. Bei einer genaueren Prüfung stellten sich deutliche Fälschungsmerkmale heraus. Beide Personen, die später als chinesische Staatsbürger identifiziert wurden, erhielten umgehend Einreiseverbot und wurden in die Schweiz zurückgeschickt.

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Mittlerweile sind gegen die beiden Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht eingeleitet worden. Der Fall reiht sich in einen größeren Trend ein: 2025 verzeichneten deutsche Behörden rund 62.500 unerlaubte Einreiseversuche – ein Rückgang um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei 14 Prozent der Fälle wurden gefälschte Ausweispapiere verwendet, was die anhaltenden Herausforderungen bei der Bekämpfung von Dokumentenbetrug an deutschen Grenzen unterstreicht.

Den beiden Reisenden drohen nun rechtliche Konsequenzen für ihren versuchten Betrug. Sie erhielten vorerst ein offizielles Wiedereinreiseverbot für Deutschland. Der Vorfall zeigt einmal mehr die wachsame Arbeit der Grenzpolizei bei der Aufdeckung gefälschter Einreisedokumente.

Quelle