04 April 2026, 12:12

Grenzbehörden decken über 12.500 gefälschte Ausweisdokumente in einem Jahr auf

Altes Buch mit schwarzem Einband und einem handgeschriebenen Dokument, das einem Pass ähnelt.

Grenzbehörden decken über 12.500 gefälschte Ausweisdokumente in einem Jahr auf

Deutsche Grenzbehörden verzeichnen einen deutlichen Anstieg gefälschter Ausweisdokumente im vergangenen Jahr. Zwischen April 2025 und April 2026 wurden an den Einreisekontrollen rund 12.500 Fälle von manipulierten Aufenthaltstiteln oder Personalausweisen aufgedeckt. Die meisten Vorfälle ereigneten sich laut Bundespolizei an großen Flughäfen wie Frankfurt und München.

Erst in der vergangenen Nacht kam es zu einem weiteren Fall: Beamte stoppten am Grenzübergang Altenheim einen Fernbus aus Frankreich. Bei der routinemäßigen Kontrolle präsentierte ein 25-jähriger Fahrgast einen marokkanischen Pass sowie eine rumänische Aufenthaltserlaubnis. Eine genauere Prüfung ergab, dass beide Dokumente Fälschungen waren. Zudem führte der Mann einen gefälschten italienischen Personalausweis mit sich.

Die Behörden verweigerten ihm umgehend die Einreise und veranlassten seine Abschiebung nach Marokko. Als Konsequenz droht ihm nun ein mehrjähriges Einreiseverbot für Deutschland.

Der Vorfall reiht sich in die wachsende Zahl von Fälschungsversuchen an deutschen Grenzen ein. In den letzten zwölf Monaten stießen Bundespolizisten wiederholt auf ähnliche gefälschte Papiere, insbesondere an stark frequentierten Transitknotenpunkten. Die jüngste Aufdeckung unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen durch Dokumentenbetrug an den deutschen Grenzen. Mit über 12.500 registrierten Fällen innerhalb eines Jahres verschärfen die Behörden weiterhin die Kontrollen. Der festgenommene Mann bleibt für einen längeren Zeitraum von der Einreise nach Deutschland ausgeschlossen.

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