27 March 2026, 14:19

Großes Polizeiaufgebot in Karlsruhe bei Reichsbürger-Demo und Gegendemonstrationen

Polizeibeamte in Uniform vor einer Menge bei einer Demonstration in Berlin, mit Fahrzeugen, Gebäuden und einer Kamera im Hintergrund.

Großes Polizeiaufgebot in Karlsruhe bei Reichsbürger-Demo und Gegendemonstrationen

Karlsruhe erlebte am Samstag, dem 26. Juli 2025, ein starkes Polizeiaufgebot, als auf dem Schlossplatz mehrere Versammlungen stattfanden. Beamte begleiteten einen Aufmarsch der Reichsbürger-Bewegung sowie neun angemeldete Gegendemonstrationen. Trotz angespannter Stimmung endeten die Kundgebungen am frühen Abend ohne größere Zwischenfälle.

Der Tag begann mit einer Kundgebung unter dem Motto "Das sechste große Treffen der Bundesländer, Heimat und Weltfrieden", an der sich etwa 350 Personen auf dem Schlossplatz beteiligten. Parallel dazu startete um 16:15 Uhr eine separate Demonstration der Reichsbürger-Szene, die durch die Innenstadt zog und gegen 17:45 Uhr wieder auf den Platz zurückkehrte.

Neun Gegenveranstaltungen mit insgesamt rund 300 Teilnehmenden positionierten sich auf dem Schlossplatz sowie entlang der geplanten Marschroute. Die Polizei richtete Absperrungen ein, um die Gruppen räumlich zu trennen und so während des gesamten Tages für eine klare Trennung zu sorgen.

Die Behörden griffen mehrfach ein, als die zulässigen Lärmgrenzen überschritten wurden, und erteilten beiden Seiten Verwarnungen. Dennoch kam es weder bei den stationären Kundgebungen noch beim Marsch zu schweren Störungen. Bis 18:00 Uhr hatten die Versammlungsleiter aller Gruppen ihre Veranstaltungen offiziell für beendet erklärt.

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Die Strategie der Karlsruher Versammlungsbehörde und der Polizeieinsatz wurden im Nachhinein als wirksam bewertet, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Die Ereignisse in Karlsruhe verliefen friedlich, wobei die Teilnehmenden ihr Versammlungsrecht ohne Störungen wahrnahmen. Die polizeiliche Überwachung und die im Voraus geplanten Trennungsmaßnahmen halfen, Auseinandersetzungen zu vermeiden – exakte Teilnehmerzahlen wurden jedoch nicht veröffentlicht.

Quelle