Großübung für Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Führungskräfte im Bodenseekreis
Selma SchmiedtGroßübung für Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Führungskräfte im Bodenseekreis
Großübung für Führungskräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz in Eriskirch
Am 8. November fand in Eriskirch eine große Fortbildungsveranstaltung für Führungskräfte aus Feuerwehr und Zivilschutz statt. Organisiert vom Landratsamt Bodenseekreis, nahmen über 270 Teilnehmer aus der gesamten Region teil. Im Mittelpunkt standen die Verbesserung der Zusammenarbeit sowie der Austausch bewährter Verfahren im Einsatzmanagement.
Eröffnet wurde die Konferenz mit Begrüßungsworten von Bürgermeister Arman Aigner und dem Ersten Landesbeamten Christoph Keckeisen. Keckeisen würdigte dabei das Engagement der Einsatzkräfte in der Region.
Stefan Amann und Björn Hussal, die Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehren in Meckenbeuren und Oberteuringen, berichteten über aktuelle wetterbedingte Einsätze in ihren Gemeinden. Ihre Schilderungen zeigten, wie lokale Teams auf Extremwetterlagen reagiert haben.
Anschließend präsentierten Kreisbrandmeister Alexander Amann und Stadtbrandmeister Felix Engesser Neuerungen bei der Vereinheitlichung der Alarmcodes. Bis 2025 werden die Feuerwehren in den Landkreisen Sigmaringen, Ravensburg und Bodenseekreis über die Integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben einheitliche Alarmstichworte einführen.
Zwei Beamte der Polizeidirektion Ravensburg erläuterten zudem die Vorgehensweise bei der Brandursachenermittlung. Zu den Teilnehmern zählten Vertreter des THW, des DRK, der JUH, der DLRG, der PSNV, des KVK der Bundeswehr, der Polizei sowie Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle.
Es handelte sich um die zweite Auflage der Veranstaltung in der Bodensee-Gemeinde – nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr.
Die Konferenz stärkte die Zusammenarbeit zwischen Einsatzkräften und Zivilschutzorganisationen. Die einheitlichen Alarmcodes sollen bis 2025 in drei Landkreisen eingeführt werden, um die Einsatzabwicklung zu optimieren. Die Organisatoren kündigten an, die Veranstaltung künftig als jährliche Fortbildungsplattform fortzuführen.






