18 February 2026, 04:23

Grüne und CDU liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg

Ein Plakat, das ein Bierfest in Deutschland ankündigt und eine Gruppe von Menschen zeigt, von denen einige Gläser halten und im Hintergrund ein Fass zu sehen ist.

Kampagne im Remote-Duell - Parteien treffen sich beim Stammtisch - Grüne und CDU liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg bereitet sich auf eine politisch bewegte Woche vor der Landtagswahl am 8. März 2023 vor. In den kommenden Tagen finden traditionell die Aschermittwochsveranstaltungen der großen Parteien statt – mit prominenten Rednern und Spitzenkandidaten im gesamten Land. CDU und die Grünen liegen in einem eng umkämpften Rennen weiterhin vorn.

Die Grünen eröffnen ihre Veranstaltung in Biberach, wo die Tradition 1996 ihren Ursprung nahm. Dort werden Co-Parteivorsitzender Cem Özdemir und Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu den Unterstützern sprechen. Die Partei hatte den Politischen Aschermittwoch in Biberach etabliert, wo Joschka Fischer, damals Fraktionschef der Grünen, im Laufe seiner Karriere mehrfach auftrat.

Der Spitzenkandidat der CDU, Manuel Hagel, wird die größte Veranstaltung seiner Partei in Fellbach leiten. Die AfD hingegen lädt nach Sindelfingen ein, wo Markus Frohnmaier und Emil Sänze als Redner auftreten werden.

Die SPD unter Führung von Andreas Stoch hat sich für Ludwigsburg als Veranstaltungsort entschieden. Als Gastredner wird der Bundesgeschäftsführer der Partei, Tim Klüssendorf, erwartet. Die Linke teilt ihre Auftritte auf: Gregor Gysi spricht in Pforzheim, während Jan van Aken bereits früher am Tag in Stuttgart zu den Anhängern reden wird.

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Die FDP veranstaltet ihre Kundgebung in Karlsruhe, wo der Landesvorsitzende Hans-Ulrich Rülke die Hauptrede halten wird.

Mit der Wahl nur noch wenige Tage entfernt, bieten diese Veranstaltungen den Parteien eine letzte Gelegenheit, Wähler zu mobilisieren. CDU und die Grünen liegen weiterhin Kopf an Kopf, während die kleineren Parteien um die Gunst der noch unentschlossenen Wähler werben. Die Ergebnisse am 8. März werden entscheiden, wer die nächste Regierung in Baden-Württemberg stellt.