Grüne Woche Berlin feiert 100 Jahre mit kulinarischem Jubiläumsumzug
Sandro GuteTulpen-Taufe und Elchfleischbrot: Die Tour zur Grünen Woche - Grüne Woche Berlin feiert 100 Jahre mit kulinarischem Jubiläumsumzug
Berlins Grüne Woche 2026 feiert 100-jähriges Jubiläum mit schwungvollem Eröffnungsumzug
Am 19. Januar eröffnete die Grüne Woche in Berlin mit einem lebendigen Rundgang ihr 100-jähriges Bestehen. Früh am Morgen strömten Offizielle und Besucher herbei, um die internationalen Stände zu erkunden, die kulinarische Köstlichkeiten, Getränke und kulturelle Highlights präsentierten. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer nahm erstmals an der Veranstaltung teil und durchlief ein dichtes Programm aus Verkostungen und Präsentationen.
Der Umzug startete um 8:00 Uhr in der Halle Mecklenburg-Vorpommerns, wo Ministerpräsidentin Manuela Schwesig das Tagesprogramm vorstellte. Die Teilnehmer wechselten zügig zwischen den Ständen – mit nur wenigen Minuten Zeit für Händeschütteln, Kostproben und Weiterzug.
Am niederländischen Stand taufte Minister Rainer eine neue Tulpenart, die „Berliner Jubiläum“, indem er sie mit Sekt übergoss. Estland bot offene Sandwiches mit Elchfleisch auf dunklem Roggenbrot an, während der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) zwar Bio-Wurst ausstellte, sie den Gästen aber nicht servierte. Im Laufe des Rundgangs wurde das kulinarische Angebot vielfältiger: Die Ukraine reichte Sekt, Bulgarien kombinierte traditionellen Börek mit Tanzvorführungen, die Tschechische Republik zapfte Bier, und Polen servierte Wurst. Der gesamte Eröffnungsumzug dauerte dreieinhalb Stunden – mit kurzen, aber lebhaften Stationen an jedem Stand.
Die Veranstaltung vereinte Tradition und Innovation, von Tulpenzeremonien bis zu regionalen Spezialitäten. Die Gäste erlebten eine rasante, aber geschmackvolle Reise durch internationale Küche und Kultur. Die 100. Grüne Woche setzte damit einen schwungvollen Auftakt für die kommenden Tage.
